Wessamat Eismaschinenfabrik als Finalist beim Großen Preis des Mittelstands ausgezeichnet

Eiskalt sind nur die Maschinen

Eine eiskalte Firma ist die Eismaschinenfabrik Wessamat lediglich bei seinen Produkten. Denn die Erfolgsgeschichte des 1986 gegründeten Unternehmens spiegelt sich nicht nur in Umsatzzahlen wider, sondern auch in Sachen Mitarbeiterzufriedenheit oder einer Prämierung – in diesem Fall die Auszeichnung als Finalist beim renommierten Großen Preis des Mittelstands 2018. Was sein Unternehmen auszeichnet und welche Baustellen noch zu bewältigen sind, berichtete Geschäftsführer Michael Jäger am Freitagvormittag im Beisein des Bau- und Umweltdezernenten Peter Kiefer und Stefan Weiler von der WFK Wirtschaftsförderungsgesellschaft.

Als einen herausragenden Erfolg bezeichnete der städtische Beigeordnete Peter Kiefer die Prämierung von Wessamat als Finalist beim Großen Preis des Mittelstands. „Unter 5000 Unternehmen zu den besten 60 zu zählen, ist eine bemerkenswerte Leistung und ein toller Erfolg“, sagte er in seiner Laudatio. „Als Bau- und Umweltdezernent freut es mich besonders zu hören, dass Sie beim Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz vorbildlich handeln“, fügte er hinzu.

Die Innovationsfähigkeit des Unternehmens lasse sich an mittlerweile zehn Patenten belegen. Neben Hotels, diversen Gastronomiebetrieben und Flughäfen gehörten sogar Profifußballclubs von der ersten bis zur dritten Liga zu den Abnehmern. Auch der 1. FC Kaiserslautern. „Eiskalt läuft es bei Ihnen allerdings nur in den Maschinen ab. Was die soziale Komponente angeht, sind Sie ebenfalls ein Vorbild“, so Kiefer. Durch individuelle Teilzeitmodelle helfe das Unternehmen seinen 58 Mitarbeitern, Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren.

Seine Mitarbeiter möchte Michael Jäger in alle wichtigen Belange des Unternehmens einbinden. Es sei auch gewünscht, dass sich alle Angestellten aktiv in der Firma einbringen, sich selbst organisieren und eigenen Ideen Raum geben. „Doch um unsere Beschäftigen auch entlasten zu können, suchen wir händeringend neues Personal. Es ist nicht leicht Fachleute zu finden“, so der 52-jährige und betont weiter. „Möchte ein Unternehmen zukunftsfähig bleiben, muss es seine Mitarbeiter gut behandeln, denn sie sind das wichtigste Kapital.“

In Hinblick auf die Zukunft des Unternehmens und des Wirtschaftsraums Kaiserslautern brachte Stefan Weiler das Thema Digitalisierung ins Spiel. „Je weiter die Digitalisierung voranschreitet, desto interessanter wird der Produktionsstandort Kaiserslautern“, ist der WFK-Geschäftsführer überzeugt. Auch in dieser Hinsicht sei Wessamat gut aufgestellt. Das Unternehmen realisiere bereits Eismaschinen, die sich per App steuern und überprüfen ließen.

Die Bedeutung des Unternehmens für die weiterhin positive wirtschaftliche Gesamtentwicklung Kaiserslauterns, insbesondere die des IG Nord, lasse sich laut Peter Kiefer nicht von der Hand weisen. Auch die erst im Frühjahr 2015 offiziell eröffnete Süderweiterung des IG Nord (IG Nord II) habe aktuell nur noch 3000 Quadratmeter zu vergeben. Der Bedarf an neuen Gewerbeflächen sei noch immer ungebrochen hoch, daher arbeite die Stadtverwaltung mit Hochdruck daran, den Bestand zu erweitern.

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Bild: (v.l. Peter Kiefer, Michael Jäger, Stefan Weiler)

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Kaiserslautern, 05.10.2018