Übersicht
– Die BARMER fördert zwei Selbsthilfe-Organisationen mit Sitz in Mainz mit insgesamt 70.009 Euro.
– Das Geld geht an die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen Rheinland-Pfalz sowie an die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Rheinland-Pfalz.
– BARMER-Landesgeschäftsführerin Dunja Kleis sagt: „Die Arbeit von Selbsthilfe-Organisationen ist von unschätzbarem Wert.“
Die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen Rheinland-Pfalz und der Landesverband Rheinland-Pfalz der Deutschen Multiplen Sklerose Gesellschaft erhalten von der BARMER eine Förderung in Höhe von insgesamt 70.009 Euro. „Die von uns geförderten Einrichtungen stehen beispielhaft für das unverzichtbare und oft ehrenamtliche Engagement in Selbsthilfe-Organisationen in Rheinland-Pfalz. Die Arbeit von Selbsthilfe-Einrichtungen ist von unschätzbarem Wert, denn hier geben Menschen mit gleicher Erkrankung einander nützliche Tipps und wertvolle Hilfestellungen zum Umgang mit ihrer Erkrankung“, erklärt Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Selbsthilfe-Organisationen seien damit eine wichtige und notwendige Ergänzung des Gesundheitswesens, die die BARMER als gesetzliche Krankenkasse aus tiefster Überzeugung fördere.
Selbsthilfe-Kongress in Mainz profitiert von Förderung
Mit 64.009 Euro geht ein Großteil der BARMER-Förderung an die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen Rheinland-Pfalz. Mit dem Geld soll das INSEA-Programm in Rheinland-Pfalz etabliert werden. Durch das Programm erhalten chronisch kranke Menschen und ihre Angehörigen sowie Freundinnen und Freunde in Kursen Unterstützung im Umgang mit der Erkrankung. Das Geld finanziert zudem Vorbereitungen für den im September dieses Jahres in Mainz stattfindenden Selbsthilfe-Kongress INKLUSIVA. Der Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft, Johannes Schweizer, sagt: „Die BARMER ist seit vielen Jahren ein verlässlicher Partner bei der Förderung unserer Projekte. Die nun geförderten Projekte werden die Selbsthilfe in Rheinland-Pfalz maßgeblich voranbringen.“
Förderung unterstützt Welt-Multiple-Sklerose-Tag am 30. Mai
An den Landesverband Rheinland-Pfalz der Deutschen Multiplen Sklerose Gesellschaft überweist die BARMER 6.000 Euro. Finanziert werden von dem Geld Informationsmaterial, Online-Vorträge und Veranstaltungen, mit denen am Welt-Multiple-Sklerose-Tag am 30. Mai dieses Jahres über Multiple Sklerose und deren Auswirkungen aufgeklärt werden soll. Der Geschäftsführer des Landesverbands Rheinland-Pfalz der Deutschen Multiplen Sklerose Gesellschaft, Dieter Korfmann, erklärt: „Multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, bei der das Immunsystem die Nervenzellen in Gehirn und Rückenmark angreift. Die Förderung unterstützt Maßnahmen, mit denen wir das öffentliche Bewusstsein für Menschen mit Multipler Sklerose schärfen wollen. Sie ist daher von sehr großem Wert.“
Q&A
Was ist Selbsthilfe?
In Selbsthilfegruppen schließen sich Menschen zusammen, die selbst oder als Angehörige von einer Erkrankung oder Beeinträchtigung betroffen sind. Die Förderung von Selbsthilfearbeit soll dazu beitragen, dass Menschen den Alltag mit ihrer Krankheit besser bewältigen können.
Wie fördert die BARMER die gesundheitliche Selbsthilfe?
Die BARMER fördert Projekte der Selbsthilfe nach einem einheitlichen und abgestimmten Verfahren. Der Leitfaden ist in Zusammenarbeit mit den Verbänden der Krankenkassen auf Bundesebene, sowie den maßgeblichen Spitzenorganisationen der Selbsthilfe verabschiedet worden.
Wo sind Selbsthilfegruppen und Organisationen zu finden?
Der Internetauftritt der „Nationalen Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen“ bietet eine Reihe von Suchfunktionen, um aktive Selbsthilfe vor Ort zu finden: www.nakos.de.
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Quelle Text/Bild:
BARMER Landesvertretung Rheinl.-Pfalz/Saarland
Rheinallee 84
55120 Mainz
www.barmer.de
Kaiserslautern, 27.05.2026









