Kopf und Figur bei Franz Bernhard

Online-Gespräch des mpk nimmt Menschenbild in den Blick

„Menschenbild im Blick – Kopf und Figur bei Franz Bernhard” heißt das 20-minütige kostenfreie Online-Gespräch des Museums Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk) am Mittwoch, 23. Juni, um 12.30 Uhr, in dem die Leiterin der Skulpturensammlung, Dr. Annette Reich, das Werk des Künstlers auf den Punkt bringt. Während seiner Stilfindung Mitte der 1960er Jahre hat sich das Formenvokabular von Franz Bernhard (1934-2013) herausgebildet. Seine „Köpfe“, „Büsten“ und „Figuren“ aus Holz, Stahl, Gusseisen und Bronze verkörpern in ihrer formalen Reduktion einen subtilen Variantenreichtum. Ein Nebeneinander von Ambivalenzen und Gegensätzen kennzeichnet seine Handschrift: gestische Offenheit und kompakte Geschlossenheit, in sich ruhende Körperhaftigkeit und bewegte Kontur, balancierende Labilität und entschlossene Standfestigkeit.



Natürlich gewachsenes Material und Industrieprodukt werden von Bernhard oft in Kombination verwendet. Aufgrund seiner Arbeitsweise fällt es schwer, Franz Bernhard als einen herkömmlichen Bildhauer zu bezeichnen, denn sowohl das Hinzufügen als auch das Wegnehmen von Material ist charakteristisch für seine Gestaltfindung. Traditionelle Materialien erhalten eine neue Bestimmung mit dem Ziel, zu einer größtmöglichen Intensität des Ausdrucks zu gelangen. Zum Online-Gespräch muss man sich per E-Mail anmelden unter anmeldung@mpk.bv-pfalz.de, um die Zugangsdaten zu erhalten (Mindestteilnehmerzahl: fünf Personen).

1999 aus Gusseisen geschaffen: Franz Bernhards „Winkelbüste“

(mpk, Skulpturensammlung, Foto: mpk, © Archiv Franz Bernhard)

 

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Quelle Text/Bild:
Bezirksverband Pfalz
Referat Öffentlichkeitsarbeit
Bismarckstraße 17
67655 Kaiserslautern

www.bv-pfalz.de

Kaiserslautern, 11.06.2021

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