Am 20. Juni 2026 gegen 23:55 Uhr fiel einer Streife der Bundespolizei im Hauptbahnhof Kaiserslautern eine Ansammlung amtsbekannter Personen auf. Im Rahmen der Kontrolle der Gruppe stellte die eingesetzte Streife fest, dass gegen einen 50-jährigen Rumänen bereits gegen 20:15 Uhr ein Platzverweis ausgesprochen worden war. Der Mann zeigte sich jedoch erneut nicht bereit den Bahnhof zu verlassen, sodass er durch die Streife aus dem Gebäude begleitet werden musste. Hierbei leistete er Widerstand, zeigte zunehmend aggressives Verhalten und beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten. Im weiteren Verlauf versuchte er sich den polizeilichen Maßnahmen zu entziehen. Nach kurzer Verfolgung konnte er durch die Streife zu Boden gebracht und gefesselt werden. Anschließend wurde der 50-Jährige zur Dienststelle verbracht. Nach Rücksprache mit der Bereitschaftsstaatsanwaltschaft wurde zur Feststellung des Blutalkoholwerts eine Blutprobe angeordnet und durchgeführt. Da der Mann im weiteren Verlauf Hinweise auf eine mögliche Selbstgefährdung äußerte, wurde er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an eine Streife der PI 2 übergeben und dem Pfalzklinikum zugeführt. Gegen den 50-jährigen Rumänen wurden Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamten sowie wegen Beleidigung eingeleitet.
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Kaiserslautern, 22.06.2026













