Das Westpfalz-Klinikum in Kirchheimbolanden erweitert sein medizinisches Angebot um einen neuen Schwerpunkt im Bereich der Schmerztherapie. Ziel ist es, Menschen mit chronischen Schmerzen eine umfassende und nachhaltige Behandlung zu ermöglichen.
Leitung und Aufbau des neuen Bereichs liegen in den Händen von Dr. med. Kathrin Fortmüller-Drews und Dr. med. Raphaele Lindemann. Beide bringen ihre Expertise ein, um Patientinnen und Patienten mit langanhaltenden Schmerzsyndromen gezielt zu unterstützen.
Um die Öffentlichkeit über das erweiterte Behandlungsangebot zu informieren, lädt das Klinikum am Donnerstag, 25. Juni 2026, zum Gesundheitsforum ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das Thema Schmerztherapie. Interessierte erhalten Einblicke in das Behandlungskonzept sowie Informationen darüber, für wen das Angebot geeignet ist.
Das neue Therapieangebot richtet sich insbesondere an Menschen, die seit Monaten oder Jahren unter chronischen Schmerzen leiden und dadurch in ihrem Alltag eingeschränkt sind. Es ist besonders sinnvoll, wenn bisherige Einzelbehandlungen – wie medikamentöse Therapien oder Physiotherapie – nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben. Auch bei erheblichen Belastungen von Alltag, Schlaf, Stimmung und Arbeitsfähigkeit kann eine multimodale Schmerztherapie helfen.
Voraussetzung für die Teilnahme ist die aktive Mitarbeit der Patientinnen und Patienten. Dazu gehören unter anderem Übungen, Schulungen und Gespräche. Es handelt sich nicht um eine Akutbehandlung; eine Terminvereinbarung mit entsprechender Überweisung ist erforderlich.
Die multimodale Schmerztherapie erfolgt stationär über mehrere Tage (mindestens sieben Tage) oder Wochen. Zu den zentralen Bestandteilen zählen die ärztliche Schmerzbehandlung, Physiotherapie, psychologische Unterstützung, Alltagstraining, Gruppentherapien sowie gezielte Schulungen. Ziel ist es, Schmerzen zu reduzieren, die Beweglichkeit zu verbessern und die Lebensqualität nachhaltig zu steigern.
Ein besonderer Fokus liegt auf dem interdisziplinären Ansatz. Denn chronische Schmerzen haben häufig körperliche, psychische und soziale Ursachen, die sich gegenseitig beeinflussen und verstärken können. Durch die Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche wird diesem komplexen Zusammenspiel gezielt begegnet.
Mit dem neuen Bereich setzt das Westpfalz-Klinikum Kirchheimbolanden einen wichtigen Impuls für eine ganzheitliche und moderne Schmerztherapie in der Region.
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Quelle Text/Bild:
Westpfalz-Klinikum GmbH
Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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67655 Kaiserslautern
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Kaiserslautern, 11.06.2026
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