Ostern feiern mit gutem Fisch

Die „Guter Fisch“-Liste von Forschungseinrichtungen, Umweltverbänden und Verbraucherzentralen bietet Orientierung für einen Einkauf mit gutem Gewissen ­ ­

An Karfreitag gibt es traditionell Fisch. Für eine möglichst ökologische Wahl gibt es hilfreiche Tipps, um Überfischung und hohe Beifangmengen zu reduzieren. Die „Guter Fisch“-Liste bietet eine Orientierung im Alltag und zeigt die Fische auf, die aktuell mit gutem Gewissen gekauft werden können. Die Scholle aus der Ostsee gefangen mit Reusen und Fallen wäre dafür ein Beispiel.
Anhand der Liste wird aber auch deutlich, dass nur noch wenige Bestände in einem guten Zustand sind. Eine nachhaltige, bestandsschonende Befischung ist wichtig um Fisch als Teil der Ernährung, aber auch im Ökosystem zu erhalten. Mit der Guter-Fisch-Liste können beim Einkauf die Kriterien auf der Verpackung überprüft werden. Wenn Fischart, Fangebiet und Fangmethode mit den Angaben der Liste übereinstimmen, handelt es sich um einen „guten“ Fisch. Diese Kriterien sind für unverarbeitete Frischfisch- und Tiefkühlprodukte verpflichtend.
Neben der Herkunft ist die Fangmethode ein wichtiges Kriterium, da verschiedene Fangmethoden je nach Gerät Auswirkungen auf die Bestände, aber auch auf den Meeresboden und andere Tiere in diesem Ökosystem haben.
„Viele Verbraucher:innen essen gerne Fisch, wissen aber auch um die Probleme der Überfischung. Die „Guter Fisch“-Liste ist eine echte Orientierungshilfe für den nachhaltigen Fischeinkauf“, sagt Marlene Bär Expertin für Lebensmittel und Ernährung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.
Die „Guter Fisch“ Liste wird jährlich aktualisiert und beinhaltet nicht nur die Bestandsgrößen der gelisteten Fischarten, sondern berücksichtigt auch ökologische Aspekte. Und eben diese sind entscheidend, ob ein Fisch ein „Guter Fisch“ ist. Die Liste ist in Zusammenarbeit mit der Deutschen Umwelthilfe (DUH), dem GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (GEOMAR), dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) und dem World Wide Fund For Nature (WWF) entstanden.
Die Liste sowie die zugrundeliegenden Kriterien sind hier zu finden.



Quelle Text/Bild:
Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V.
Seppel-Glückert-Passage 10
55116 Mainz
www.verbraucherzentrale-rlp.de

Mainz, 30.03.2026

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