Donnersberger und Lautrer Land weiter LEADER-Region

Gute Nachricht für das Donnersberger und Lautrer Land: Die Lokale Aktionsgruppe ist erneut zur LEADER-Region ausgewählt worden. Die entsprechende Anerkennungsurkunde hat Landwirtschaftsstaatssekretär Andy Becht im Hambacher Schloss in Neustadt überreicht. Mit der nun erfolgten Anerkennung als LEADER-Region können lokale Gruppen (LAG = Lokale Aktionsgruppen) Projekte aus der Region für die Region nach dem Bottom-Up-Prinzip für eine Förderung auswählen. Rund 80 Millionen Euro stehen von EU, Bund und Land für den LEADER-Ansatz in der Förderperiode 2023 bis 2027 in Rheinland-Pfalz zur Verfügung, wie das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau mitteilt.

Zahlreiche Ideen sind im Zuge des Prozesses entstanden und in die Bewerbung eingeflossen. Die Lokale Aktionsgruppe „Donnersberger und Lautrer Land“ wird künftig einen leicht veränderten Zuschnitt haben. Die Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein aus dem Landkreis Kusel ist neues Mitglied der Gruppe. Dieser gehört die Verbandsgemeinde Weilerbach nicht mehr an. Neben allen Verbandsgemeinden des Donnersbergkreises und der VG Lauterecken-Wolfstein umfasst das Gebiet der LAG aus dem Landkreis Kaiserslautern die Verbandsgemeinden Enkenbach-Alsenborn sowie Otterbach-Otterberg.

Stichwort Leader Kernelement für LEADER ist der „Bottom-Up-Ansatz“, das heißt die Menschen vor Ort entscheiden innerhalb einer LEADER-Aktionsgruppe (LAG) über die Lokale Integrierte Ländliche Entwicklungsstrategie (LILE) für ihre Region und wählen nach transparenten und objektiven Auswahlkriterien zu fördernde Vorhaben aus. Eine solche LAG besteht deshalb ausschließlich aus lokalen Akteuren. Zu diesen Akteuren gehören engagierte Bürger, Interessensvertreter der örtlichen Wirtschafts- und Sozialpartner sowie politische Vertreter der Region. In der noch laufenden EU-Förderperiode 2014 bis 2022 wurden in Rheinland-Pfalz 20 LEADER-Regionen unterstützt.

LEADER steht für „Liaison Entre Actions de Développement de l’Économie Rurale“ (Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft). Die Förderung solcher Vorhaben ist in entsprechenden LEADER-Aktionsgebieten möglich. Dies sind kleinere, abgegrenzte Gebiete des ländlichen Raums, die unter geografischen, wirtschaftlichen und sozialen Gesichtspunkten eine Einheit bilden und grundsätzlich Landkreis übergreifend angelegt sind.

LAG Donnersberger und Lautrer Land Die Lokale Aktionsgruppe „Donnersberger und Lautrer Land” ist ein eingetragener Verein. Bei der Zusammenstellung der Mitglieder und Mitgliedsinstitutionen der LAG wurde darauf geachtet, besonders solche Personen als Vertreterinnen und Vertreter der Institutionen einzubinden, die bereits aktiv in regionale Prozesse oder Projekte eingebunden sind. Organisiert ist die Lokale Aktionsgruppe als Verein. Sie setzt sich aus mehr als 40 Institutionen zusammen, welche jeweils ein Stimmrecht haben. Weitere aktive Personen und Institutionen werden themen- und projektbezogen mit eingebunden.

Regionalmanagement Ein Regionalmanagement, das beim Unternehmen entra Regionalentwicklung GmbH aus Winnweiler sowie bei der Kreisverwaltung Donnersbergkreis liegt, führt die Geschäfte der LAG und betreut die Projektentwicklung und -umsetzung. Neben dem laufenden Projekt-management liegt die Vor- und Nachbereitung aller Sitzungen, Workshops und Treffen der LAG und ihrer Gremien in seinem Aufgabenbereich. Das Regionalmanagement hält Kontakt zu Kooperationspartnern und transnationalen Partnerregionen und betreibt die Öffentlichkeitsarbeit für die LAG. Zudem erstellt das Regionalmanagement die jährlichen Haushaltspläne in Abstimmung mit den Landkreisen. Weitere Infos Weitere Infos zur Lokalen Aktionsgruppe „Donnersberger und Lautrer Land“ erhalten Sie unter www.donnersberger-lautrerland.de.

 

Foto: Staatssekretär Andy Becht, Moritz Bühler (entra Regionalentwicklung/LEADER-Regionalmanagement Donnersberger und Lautrer Land), Landrat Rainer Guth sowie Judith Schappert (LEADER-Koordinatorin und Büroleiterin Kreisverwaltung Donnersbergkr

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Kaiserslautern, 14.11.2022