Mehr Nachhaltigkeit im Alltag: Kunstaktionen sollen Verhaltensänderungen in die Köpfe der Menschen bringen

Mehr Nachhaltigkeit in Leben und Handeln bringen – das ist Ziel der Initiative „The Sustainable Mindset Art Project“ (SMAP, zu Deutsch in etwa „Kunstprojekt zum nachhaltigen Denken“). Über das kommende Jahr hinweg wird es jeden Monat ein Kunstwerk geben, das das Thema aus einem anderen Blickwinkel beleuchtet. Begleitet werden die Projekte unter anderem von Vorträgen und Workshops. Zum Auftakt geht es um das Umweltbewusstsein, das die Künstlerin Susanna Hamm in ihrem Bild in den Fokus rückt. Die Initiative wurde vom Projekt „Ideenwald-Ökosytem“ der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) ins Leben gerufen, das dabei eng mit verschiedenen Partnern zusammenarbeitet.

Der Monat Oktober steht im Zeichen des Umweltbewusstseins, auf das die Künstlerin Susanna Hamm mit ihrem Bild aufmerksam machen will. Die Schwarz-Weiß-Zeichnung zeigt fünf Gesichter mit unterschiedlichen Gemütszuständen aus verschiedenen Perspektiven. „Der Fokus liegt auf dem Verständnis über sich selbst und deren Konsequenzen“, schreibt Künstlerin Susanna Hamm über ihr Werk. „Das Gesicht in der Mitte ist ein Symbol für uns alle. All die Gesichter um das Gesicht herum sind Emotionen und Gefühle, welche man zuerst verstehen und erklären muss, bevor man ihr Ausmaß erkennt. Die Gesichter spiegeln Emotionen wider. Jede dieser Emotionen hat eine andere Auswirkung auf die Umwelt der Person und wie man sich gegenüber dieser verhält. Alle zusammen bilden sich ein Cluster, welches die Grundlage zum Leben bildet.“



Susanna Hamm studiert BWL an der TU Kaiserslautern. Im Rahmen einer Veranstaltung bei Professorin Dr. Katharina Spraul und Dr. Julia Hufnagel wurden die Studierenden eingeladen über ihre eigenen Werte im Nachhaltigkeitskontext zu reflektieren und das Ergebnis in Zeichnungen festzuhalten. Spraul und Hufnagel gefielen Hamms Bilder so gut, dass sie mehr daraus machen wollten. Um ihr Vorhaben in die Tat umzusetzen, schlossen sich die beiden mit dem Gründungsbüro der TU Kaiserslautern und der Hochschule zusammen, das mit dem Projekt „Ideenwald-Ökosystem“ nachhaltige Gründungsideen ganz besonders im Fokus hat.

Die Initiative „The Sustainable Mindset Art Project“ lehnt sich eng an das Buch „The sustainability mindset principles” der in den USA lebenden Autorin Isabel Rimanoczy an. Ziel ist es, mehr Menschen für die Prinzipien einer nachhaltigen Denkweise zu sensibilisieren. Die Kunstaktionen werden dabei von verschiedenen Veranstaltungen wie Vorträgen, Diskussionen, Online-Formaten und Workshops begleitet.

Das Projekt „Ideenwald-Ökosystem“ arbeitet bei der Initiative eng zusammen mit Professorin Dr. Katharina Spraul und ihrem Team vom Lehrstuhl für Sustainability Management, der Hochschulgruppe FUTURE Nachhaltigkeit, der uni-eigenen Einrichtung CampusKultur, dem Kulturreferat des Allgemeinen Studierendenausschusses (Asta) sowie der evangelischen und katholischen Hochschulgemeinde.

Im November geht es um „Meinen Beitrag“, im Dezember um „Langfristiges Denken“ und der Januar widmet sich dem „Sowohl-als-auch-Denken“. Alle weiteren Themen und weitere Informationen zu den Aktionen der kommenden Monate finden sich unter: www.smap-artproject.de

Hintergrund zum IDEENWALD-Verbundprojekt:
Das IDEENWALD-Ökosystem ist ein Verbundprojekt der Technischen Universität Kaiserslautern und Hochschule Kaiserslautern im Programm EXIST-Potentiale. Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zielt es darauf ab, alle regionalen und viele überregionale Partner zu einem offenen Netzwerk für Gründung, Innovation und Wachstum zu vereinen. Partner, die bereits bei der Antragstellung mitgewirkt haben, sind neben den beiden Hochschulen, das Leistungszentrum Simulations- und Software-basierte Innovation, die Science and Innovation Alliance Kaiserslautern und das Business + Innovation Center Kaiserslautern.

Quelle Text/Bild:
TU Kaiserslautern
Hochschulkommunikation
Gottlieb-Daimler-Straße 47
67663 Kaiserslautern

www.uni-kl.de

Kaiserslautern, 14.10.2021