Kaiserslauterer Forscherin erhält „Young Scientist Award“ der Gesellschaft für Umwelt-Mutationsforschung

Dr. Nina Seiwert forscht an der TU Kaiserslautern (TUK) zur Entstehung von Darmkrebs und hat sich mit zahlreichen Fachpublikationen auf diesem Gebiet Aufmerksamkeit verschafft. Die Gesellschaft für Umwelt-Mutationsforschung (GUM) hat ihre Forschungsleistung entsprechend mit dem „GUM Young Scientist Award“ gewürdigt. Die Bekanntgabe der Auszeichnung, die mit 1.000 Euro dotiert ist, erfolgte kürzlich im Rahmen der virtuellen GUM-Jahrestagung.

Prof. Dr. Jörg Fahrer, Fachrichtung Lebensmittelchemie und Toxikologie der TUK, hatte die Nachwuchswissenschaftlerin aus seiner Arbeitsgruppe für den Preis nominiert. „Ausschlaggebend waren ihre Forschungsarbeiten, die zum Verständnis beitragen, wie Darmkrebs entsteht“, erläutert der Lebensmitteltoxikologe. Konkret hat Seiwert den Einfluss der Ernährung auf krankhafte Vorgänge im Darm untersucht und sich ganz speziell der Frage gewidmet, wie Häm-Eisen als Bestandteil von rotem Fleisch gesunde Darmzellen schädigt und so Darmkrebs verursachen kann. Darüber hinaus hat sie auch mögliche chemopräventive Ansätze in ihre Forschung einbezogen. „Die daraus resultierende Auszeichnung von Frau Seiwert durch die GUM freut mich sehr und ist zugleich eine Wertschätzung unserer gesamten Forschungsarbeiten auf diesem Gebiet“, ergänzt Fahrer.



Als Preisträgerin passt Seiwert, die sich bereits seit sieben Jahren mit dem Zusammenhang von Ernährung und Darmkrebs beschäftigt, perfekt in das Profil der GUM-Auszeichnung. Denn die Gesellschaft würdigt mit dem Nachwuchspreis herausragende Beiträge auf dem Gebiet der Mutations- und Krebsforschung. „Der Award und der damit verbundene Preisvortrag bei der Jahrestagung sind für mich die sichtbar gewordene Anerkennung für die Arbeit, die ich in meine Forschung investiert habe“, freut sich Seiwert. „Der Themenkomplex hat meinen ‚Forschergeist‘ besonders deswegen gereizt, weil ich mit den Erkenntnissen aus meiner Arbeit einen Beitrag zur menschlichen Gesundheit leisten konnte.“

Quelle Text/Bild:
TU Kaiserslautern
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Kaiserslautern, 31.03.2021