Auf dem Wochenmarkt unterwegs – Bürgermeisterin sucht Gespräch mit Marktbeschickern

Zu einem etwas anderen Marktgespräch, bei dem der Austausch mit den Marktbeschickern im Mittelpunkt stand, war Bürgermeisterin Beate Kimmel auf dem Wochenmarkt unterwegs. Als Marktdezernentin suchte sie den Austausch mit den Standbetreiberinnen und -betreibern, die durch den Shut-down und die aktuellen Handlungsvorgaben zur Eindämmung der Coronapandemie ebenfalls stark betroffen waren und es immer noch sind. „Es war und ist mir ein Anliegen, unsere Marktleute in dieser für uns alle nicht einfachen Zeit bestmöglich zu unterstützen und ohne allzu massive Einbußen durch diese Krise zu begleiten“, so Kimmel bei ihrem Rundgang. Deshalb sei es ihr unter Beachtung der aktuellen Hygienemaßnahmen und Kontaktbeschränkungen wichtig, in Einzelgesprächen zu erfahren, wo den ein oder anderen der Schuh drückt und wie die Marktleute mit den sich ständig ändernden Auflagen zurechtkommen, erläuterte sie ihre Intention.



Erfreut zeigte sich die Bürgermeisterin über die Beobachtung der meisten Marktbeschicker, aktuell mehr junge Menschen und junge Familien auf dem Wochenmarkt begrüßen zu können. „Mit der Coronakrise hat sich nicht nur die Präsentation des Marktes, sondern auch unser Publikum verändert“, so der einhellige Tenor hinter den Verkaufsständen. Ein weiteres erfreuliches Ergebnis sei es, dass die Menschen in den vergangenen Wochen mehr gekocht und damit mehr auf dem Markt eingekauft hätten. Auch verhielten sich die Kundinnen und Kunden sehr diszipliniert und beachteten die erforderlichen Abstandsregeln und den hygienischen Umgang mit den angebotenen Waren. Wie vereinzelt zu hören war, sei ein Teil der Kundschaft in Folge der geforderten Maßnahmen allerdings auch etwas gereizt. Dennoch wurden gegenüber der Bürgermeisterin immer wieder Stimmen laut, die eine zu schnelle Lockerung der Maßnahmen durch das Land oder ihre Umsetzung zu Beginn der Pandemie kritisierten.

Auch die finanziellen Einbußen der Marktbeschicker durch die Coronapandemie waren in den Gesprächen immer wieder ein dringliches Thema. So fehlen beispielsweise die Einnahmen durch die Gaststätten, die in den letzten Wochen ebenfalls geschlossen sein mussten. „Wir wissen um die Schwierigkeiten durch diese besondere Situation und bemühen uns, besondere Härten abzufedern“, meinte die Bürgermeisterin. Schließlich sei es wichtig, das Kleinod Wochenmarkt in seiner bisherigen Form zu bewahren und den derzeitigen Herausforderungen gemeinsam zu begegnen. Tief beeindruckt und voll des Lobes zeigte sich Kimmel hinsichtlich der Umsetzung der Hygienemaßnahmen durch die Standbetreiber. Diese würden mit Absperrbändern und Abstandshaltern, Aerosolschutz und Maskennutzung sowohl die Kundschaft wie auch sich selbst und die angebotene Ware vorbildlich zu schützen suchen.

Quelle Text/Bild:
Pressestelle der Stadtverwaltung Kaiserslautern,
Willy-Brandt-Platz 1,
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Kaiserslautern, 02.06.2020