Veranstaltung nimmt neue Internet-Techniken wie Blockchain für Start-ups in den Fokus

Begriffe wie Bitcoin, Blockchain und Kryptowährung sind derzeit in aller Munde. Doch was ist das eigentlich genau? Und warum sind solche Techniken auch für Start-ups von Interesse? Um diese Fragen geht es am Mittwoch, den 14. November, bei der Veranstaltung „Blockchain – Zukunftstechnologie oder Hype?“ auf dem Campus der Technischen Universität Kaiserslautern. Los geht es um 16.30 Uhr im Kramladen in Gebäude 46.

Mit der Internetwährung Bitcoin lassen sich im Netz einfach Transaktionen durchführen. Gesichert ist diese Web-Währung durch die sogenannte Blockchain-Technik. Sie ist mit einer verteilten Buchhaltungsliste vergleichbar, bei der alle Transaktionen der Internetwährung erfasst werden. Jeder Schritt wird in allen verteilten Instanzen registriert und kann nicht verändert werden. Alles ist transparent und nachvollziehbar. Auch in der Gründerszene kommt das Internet-Geld mittlerweile zur Finanzierung zum Einsatz.

Bei der Veranstaltung erklären Referenten, was sich hinter den Techniken versteckt und wie sie sinnvoll zum Einsatz kommen. Zum Auftakt geht Markus Pirro von der Hochschule Kaiserslautern (HS) auf diese Begrifflichkeiten ein. Im Anschluss diskutieren er gemeinsam mit Roland Szabados vom Deutschen Crowdsourcing Verband, Professor Klaus Knopper (HS Kaiserslautern) und Basanta Thapa von Fraunhofer Fokus darüber, was diese Technologien in der Anwendung etwa für das Internet der Dinge oder sogenannte Smart Contracts bedeuten. Hierbei stellen Computerprotokolle neue Formen von Verträgen dar.

„Blockchain-Startups und neue Geschäftsmodelle: Hype oder Hoffnung“ lautet danach der Vortrag von Professor Andranik Tumasjan von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. In der nachfolgenden Diskussionsrunde geht es um „Was ist im deutschen Recht heute möglich und was nicht?“. Darüber spricht Professor Tumasjan mit Jörg Bunzel von der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), Arno Pernthaler von der SwissCom Blockchain AG und Jürgen Schwendemann von der Winheller Rechtsanwaltsgesellschaft.

Zum Abschluss wird Arno Pernthaler erläutern, was mit der Blockchain-Technologie in Zukunft alles denkbar ist, bevor die Teilnehmer darüber diskutieren, wie Gründer sie für ihre Geschäftsmodelle nutzen oder daraus Geschäftsmodelle entwickeln können.

Organisiert wird die Veranstaltung vom Gründungsbüro der TUK und der HS Kaiserslautern.

Das Programm im Überblick:

http://www.gruendungsbuero.info/veranstaltungen/719994660

Quelle Text/Bild:
TU Kaiserslautern
Hochschulkommunikation
Gottlieb-Daimler-Straße 47
67663 Kaiserslautern

www.uni-kl.de

Kaiserslautern: 08.11.2018