Multimediales Lernen im naturwissenschaftlichen Unterricht – Lehrer-Fortbildung zu Virtuellen Laboren

Die Hochschule Kaiserslautern bietet am 13. Februar ab 14:00 Uhr an ihrem Campus in Kaiserslautern eine Lehrer-Fortbildung zu virtuellen Laboren für die Fächer Biologie, Chemie und Physik für Klasse 10 und Oberstufe an. Schwerpunkt der Fortbildung „Open MINT Labs – Virtuelle Labore für Schülerinnen und Schüler“ liegt, neben der konzeptionellen und praktischen Vorstellung, auf der konkreten Umsetzung und Einbindung der virtuellen Labore im Unterrichtsalltag. Dabei können alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die virtuellen Labore selbstständig testen und gemeinsam mit der Kursleiterin denkbare Workflows diskutieren.

Mithilfe der im Verbundprojekt „Open MINT Labs“ der Hochschulen Kaiserslautern, Koblenz und Trier, durch Fachdidaktikerinnen und Fachdidaktiker entwickelten virtuellen Labore soll das Interesse an MINT-Fächern gesteigert sowie die Digitalisierung des Lernens in Schulen vorangetrieben werden. Durch die multimediale Kombination verschiedener Darstellungsformen – angefangen bei Simulationen, Abbildungen, Animationen, Texten, Videos bis hin zu Lernspielen – werden verschiedene interaktive Lernzugänge und Möglichkeiten zur Wissensüberprüfung für Schülerinnen und Schüler geschaffen. Neben dem Aufgreifen von Alltagsphänomenen und Modellen bieten Anwendungsbeispiele aus Unternehmen zusätzliche Motivation, sich näher mit einem möglichen, zukünftigen Studienplatz auseinanderzusetzen.

Die Förderung von interdisziplinärem Denken sowie von Selbstlernkompetenzen steht bei der Nutzung virtueller Labore im Vordergrund. Diese können im individuellen Tempo bearbeitet werden und bieten anhand von Selbstevaluation und -reflexion weitere Anreize den eigenen Lernprozess zu überprüfen. Die darauffolgenden Tipps sollen Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, ihre Lernziele zu erreichen. Daneben können Schülerinnen und Schüler die virtuellen Labore als effektive Vorbereitung auf Klausuren und das Abitur verwenden; so stehen in allen virtuellen Laboren Transfer- und Vertiefungsaufgaben zur Verfügung. Die Aufgaben sind mit unterschiedlichen Anforderungsniveaus gekennzeichnet. Dank diverser Hinweise und Hilfestellungen können Schülerinnen und Schüler, abhängig von ihren Lernvoraussetzungen die Aufgaben differenziert bearbeiten. Mithilfe von Anwendungsbeispielen und der damit verbundenen Darstellung theoretischer Aspekte im Praxiskontext (regionaler) Unternehmen wird – neben der häufig gestellten Frage: „Wofür brauche ich das?“ – nicht nur der Transfer zwischen Theorie und Praxis erleichtert, sondern frühzeitig auf potenzielle Praktikums- und Arbeitsplätze der Region aufmerksam gemacht.

Link: https://www.openmintlabs.de/

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Kaiserslautern: 25.01.2019