Depression bei jungen Menschen sichtbar machen

Veranstaltungsreihe #morethansad lädt zum Informieren, Austauschen und Nachdenken ein

Wie fühlt sich eine Depression an? Welche Herausforderungen erleben junge Menschen, die davon betroffen sind, und wie können sie Unterstützung finden? Mit der Ausstellung „#morethansad“ und einem umfangreichen Begleitprogramm möchte die Stadt Kaiserslautern das Thema Depression stärker in den öffentlichen Fokus rücken. Vom 3. bis 11. Dezember 2026 werden im 42kaiserslautern in der Eisenbahnstraße 42 persönliche Erfahrungen junger Menschen durch Bilder, Texte, Lieder und weitere kreative Ausdrucksformen sichtbar gemacht.
Die Ausstellung gibt jungen Menschen eine Stimme und ermöglicht Besucherinnen und Besuchern einen persönlichen Zugang zu einem Thema, das häufig noch mit Unsicherheiten und Vorurteilen verbunden ist. Sie soll dazu beitragen, Verständnis zu fördern, Berührungsängste abzubauen und für die Bedeutung psychischer Gesundheit zu sensibilisieren. Die Ausstellung ist von Montag bis Samstag jeweils von 9 bis 18 Uhr geöffnet.
Begleitend bietet eine Veranstaltungsreihe vom 3. bis 11. Dezember verschiedene Möglichkeiten, sich vertiefend mit Depression und psychischer Gesundheit auseinanderzusetzen. Das Programm umfasst Fachveranstaltungen, Workshops, Lesungen und Gesprächsrunden.
Den Auftakt bildet am Donnerstag, 3. Dezember, von 14 bis 16.30 Uhr eine Fachveranstaltung mit Podiumsgespräch zum Thema „Depression bei jungen Menschen“ in der Denkfabrik des 42kaiserslautern. Drei Expertinnen aus den Bereichen Sozialpädagogik, Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie Schulpsychologie beleuchten den Umgang mit Depression im Alltag, Unterstützungsmöglichkeiten und Anlaufstellen. Mit dabei sind Liza Snow, Cornelia Overs und Katharina Haselbach.
Am Donnerstag, 10. Dezember, folgt von 14 bis 18 Uhr im Wissensatelier ein Fachworkshop zur „Suizidprävention bei jungen Menschen in der Ausbildung“. Referentin Nora Fieling vermittelt Grundlagen zur Suizidalität, sensibilisiert für Warnsignale und stellt hilfreiche Gesprächsstrategien vor. Das Angebot richtet sich insbesondere an Lehrkräfte, Dozentinnen und Dozenten, Ausbildungsleitungen sowie die Schulsozialarbeit.
Darüber hinaus richtet sich das Programm mit verschiedenen Workshops, Lesungen und Gesprächsrunden gezielt an Schulklassen und andere geschlossene Gruppen. Themen sind unter anderem persönliche Bewältigungsstrategien, kreatives Schreiben und Poetry Slam sowie der Umgang mit psychischen Krisen. Mit dabei sind die Referentinnen und Referenten Liza Snow, Don Esteban, Schunke III., Eva Jahnen und Nora Fieling.
Eine öffentliche Lesung findet am Dienstag, 8. Dezember, um 19 Uhr im St.-Franziskus-Gymnasium und -Realschule statt. Unter dem Titel „Verantwortung für die Seele“ berichtet Bestseller-Autor Thomas Reinbacher im Rahmen seiner „Depression Unplugged Tour 2026“ davon, wie sich der Himmel wieder blau färbte. Der Abend verspricht persönliche, berührende und überraschend humorvolle Einblicke. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
Ebenfalls am 8. Dezember bietet die Telefonseelsorge Pfalz e. V. um 14 Uhr die Veranstaltung „There’s glory in prevention! – Einsichten und Anregungen aus der Suizidprävention der TelefonSeelsorge“ an. Dabei wird auch die App „KrisenKompass“ vorgestellt, die Unterstützung für Menschen in Krisensituationen sowie für Angehörige und Hinterbliebene bietet.

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Anmeldung und weitere Informationen
Für die beiden Fachveranstaltungen am 3. und 10. Dezember sowie die Workshops, Lesungen und Gesprächsrunden ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Anmeldeschluss ist der 18. November. Alle Informationen sind auf der städtischen Beteiligungsplattform KLmitWirkung hinterlegt, unter https://klmitwirkung.de/de/termine/114-morethansad. Dort finden alle Interessierte auch einen Programmflyer zu allen Veranstaltungen.

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Quelle Text/Bild:
Pressestelle der Stadtverwaltung Kaiserslautern
Willy-Brandt-Platz 1, 67657 Kaiserslautern
www.kaiserslautern.de

Kaiserslautern, 03.11.2026

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