Sachbuch
Johannes Ehrmann – Amerika ’33
1933: Während Hitler die deutsche Demokratie zerstört, schottet sich Amerika ab, wäre aber ein wichtiges Ziel vieler Flüchtlinge. Fremdenfeindlichkeit verhindert mehr Einwanderung, das Land steht vor einer Zerreißprobe. Nur wenige in den USA setzen sich, wie die First Lady Eleanor Roosevelt, für die Geflohenen ein. Johannes Ehrmann erzählt das große Schicksalsjahr der westlichen Welt zum ersten Mal aus transatlantischer Perspektive. Ein Buch über Freiheit, Angst und Verantwortung, leider erschreckend aktuell.
Sachbuch
Bruno Preisendörfer – Schlagworte, die Geschichte machen
‚Wirtschaftswunder‘, ‚Wohlstand für Alle‘ und ‚Zeitenwende‘ – Mit klugem Witz und erzählerischem Gespür zeigt Preisendörfer, wie die Parolen und Entscheidungen von gestern die Realität von heute formen. Wer hat nicht sofort den Sound von John F. Kennedys legendärem ‚Ich bin ein Berliner‘ im Ohr oder Günter Schabowskis legendäres ’sofort, unverzüglich‘, das 1989 den Mauerfall einleitete. Preisendörfers Buch öffnet überraschende Perspektiven auf bekannte Wendepunkte und dekonstruiert Mythen wie das ‚Wirtschaftswunder‘ oder das ‚Wunder von Bern‘. Ein kluges und unterhaltsames Buch – für alle, die Geschichte neu lesen wollen.
Sachbuch
Christoph Möllers / Max Lenz / Nils Weinbreg – Autoritäre Bedrohungen der Wissenschaftsfeiheit
Die freie Wissenschaft ist ein bevorzugtes Ziel autoritärer Politik. Ihre Unabhängigkeit und Wahrheitsverpflichtung stehen einem illiberalen politischen Projekt offensichtlich im Weg. Das deutsche Wissenschaftssystem ist von solchen Übergriffen zwar bisher weitgehend verschont geblieben, doch erscheint es alles andere als sicher, dass das so bleibt. Die Autoren zeigen, dass es nicht genügt, auf die Wissenschaftsfreiheit des Grundgesetzes hinzuweisen, sondern dass ein komplexes Geflecht aus Regeln zu Finanzierung und Organisation nötig ist, um die Unabhängigkeit zu sichern und dass die Institutionen ihre Widerstandsfähigkeit selbst prüfen und in Frage stellen müssen.
Sachbuch
Rutger Bregman – Die Rückkehr der Hoffnung
Rutger Bregman – Autor des Buches „Im Grunde gut“ – beobachtet einen tiefgreifenden moralischen Verfall innerhalb der westlichen Eliten, vergleicht den aktuellen Zustand der USA mit dem Zerfall des Römischen Reiches und möchte dagegen aufbegehren und für die Demokratie kämpfen. Dabei verbindet er eine politische Diagnose mit autobiografischen Reflexionen. Und plädiert In seinem Weckruf für einen radikalen Humanismus, für eine Revolution der Anständigen. Er wünscht sich den Staat als mutigen Investor, fordert fundamentale Steuergerechtigkeit und eine Ökonomie, die menschliche Zuwendung als Segen statt als Kostenfaktor begreift.
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Quelle Text/Bild:
buchhandlung blaue blume
Richard-Wagner-Str. 46
67655 Kaiserslautern
www.buchhandlung-blaue-blume.de
Kaiserslautern, 14.08.2026














