Kellerbrand im Uni-Wohngebiet fordert Feuerwehr Kaiserslautern

Am gestrigen Montagabend, den 22. Juni, wurde die Feuerwehr Kaiserslautern gegen 18:30 Uhr zu einer gemeldeten Rauchentwicklung aus einem Gebäude im Uni-Wohngebiet alarmiert. Vor Ort stellte sich die Lage als Kellerbrand heraus. Das Gebäude wurde evakuiert und in Zusammenarbeit mit Anwohnern eine nicht gehfähige Person sicher ins Freie gebracht.

Die anschließende Brandbekämpfung gestaltete sich aufgrund der starken Rauchentwicklung im Untergeschoss sowie des Inhalts des betroffenen Kellerabteils schwierig und langwierig. Insgesamt nahm der Einsatz rund vier Stunden in Anspruch. Die etwa 45 Bewohner des Hauses wurden während der laufenden Löschmaßnahmen von Schnelleinsatzgruppen (SEG) des Katastrophenschutzes versorgt und konnten nach Abschluss des Einsatzes unbeschadet wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Aufgrund der hohen Außentemperaturen und der enormen körperlichen Belastung durch den Einsatz unter Atemschutz musste ein Feuerwehrmann kurzzeitig medizinisch versorgt werden. Nach einer Begutachtung durch den Leitenden Notarzt (LNA) konnte hier jedoch rasch Entwarnung gegeben werden. Insgesamt waren 35 Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort, davon 14 der Berufsfeuerwehr und 21 der Freiwilligen Feuerwehr. Der Katastrophenschutz war mit 25 Kräften im Einsatz. Brandursache und Schadenshöhe werden von der Polizei ermittelt.

Parallel zu diesem zeitintensiven Kellerbrand wurden von der Feuerwehr zwei weitere Einsätze im Stadtgebiet abgearbeitet.



Quelle Text/Bild:
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Referat Feuerwehr und Katastrophenschutz
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67663 Kaiserslautern

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Kaiserslautern, 23.06.2026

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