Als vor einigen Jahren erstmals größere Nachbarschaftsaktionen auf dem Betzenberg stattfanden, stand vor allem eines im Mittelpunkt: Menschen zusammenzubringen und wieder mehr Begegnung im Stadtteil zu schaffen. Heute zeigt sich deutlich, wie sehr sich daraus inzwischen etwas Größeres entwickelt hat.
Der gemeinsame Brunch sowie die anschließende Bürgersprechstunde Spezial mit Bürgermeister Manfred Schulz machten am Samstag sichtbar, welchen Stellenwert die Betzestubb mittlerweile für viele Bürgerinnen und Bürger auf dem Betzenberg einnimmt. Zahlreiche Menschen nutzten die Gelegenheit, gemeinsam zu brunchen, miteinander ins Gespräch zu kommen und Anliegen direkt anzusprechen.
Dabei wurde deutlich, wie stark sich das Stadtteilbüro in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Aus einem offenen Treffpunkt ist zunehmend eine feste Anlaufstelle für den Stadtteil geworden – niedrigschwellig, nah an den Menschen und mit einem klaren Fokus auf Austausch, Unterstützung und Gemeinschaft.
Im Mittelpunkt der Gespräche standen Themen, die viele Menschen auf dem Betzenberg beschäftigen: fehlende Einkaufsmöglichkeiten, Fragen rund um Sauberkeit und Sicherheit, soziale Isolation älterer Menschen sowie der Wunsch nach mehr Begegnung und einem stärkeren Miteinander im Quartier.
Besonders positiv wurde der Besuch von Bürgermeister Manfred Schulz wahrgenommen, der sich deutlich mehr Zeit nahm als ursprünglich geplant. Statt eines kurzen offiziellen Termins entwickelte sich ein längerer und offener Austausch mit zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern. Viele Anliegen wurden dabei direkt angesprochen und intensiv diskutiert.
Auch Andreas Philipp Breier, Projektleiter „BegegnungsRäume“ der Diakonie Pfalz, war vor Ort und stellte Ideen und Perspektiven rund um das Gemeindezentrum Betzenberg vor. Gleichzeitig betonte er die enge Zusammenarbeit zwischen Diakonie, Stadtteilbüro und Stadtverwaltung.
„Gerade auf dem Betzenberg zeigt sich, wie wichtig kurze Wege und funktionierende Netzwerke sind. Wenn verschiedene Akteure gemeinsam Verantwortung übernehmen, kann daraus wirklich etwas für die Menschen vor Ort entstehen“, erklärte Breier.
Viele der Themen, die am Samstag angesprochen wurden, knüpfen an Entwicklungen an, die die Menschen im Stadtteil schon seit Jahren beschäftigen. Der Wunsch nach Begegnung, erreichbaren Ansprechpartnern und einem stärkeren sozialen Zusammenhalt ist auf dem Betzenberg weiterhin groß.
„Viele Menschen wünschen sich heute wieder echte Ansprechpartner vor Ort – Menschen, die zuhören, helfen und sich kümmern“, erklärt Frank Pfaff, Leiter des Stadtteilbüros „Die Betzestubb“. „Genau diese Kümmerer-Rolle möchten wir gemeinsam mit unseren Partnern im Stadtteil übernehmen.“
Die positive Resonanz auf die Veranstaltung zeigt, wie wichtig solche direkten Begegnungsangebote inzwischen geworden sind. Die Betzestubb entwickelt sich damit zunehmend zu einem Ort, an dem Bürgernähe und konkrete Hilfe im Alltag nicht nur angekündigt, sondern sichtbar gelebt werden.
Passend dazu laufen bereits die Vorbereitungen für den „Tag der Nachbarschaft 2026“, der am Samstag, 30. Mai, auf dem Betzenberg stattfinden wird und gemeinsam vom Stadtteilbüro „Die Betzestubb“ sowie der Diakonie Pfalz organisiert wird.
Heute ist deutlich zu erkennen: Auf dem Betzenberg ist in den vergangenen Jahren ein tragfähiges Netzwerk aus Stadtteilbüro, Diakonie, Ehrenamt und engagierten Bürgerinnen und Bürgern entstanden – mit dem gemeinsamen Ziel, den Stadtteil aktiv mitzugestalten und Menschen wieder näher zusammenzubringen.
Quelle Text:
Stadtteilbüro Betzenberg „Die Betzestubb“
Frank Pfaff, Leitung Stadtteilbüro „Die Betzestubb“
frank.pfaff@stadtteilbuero-betzenberg.de
67663 Kaiserslautern
www.stadtteilbuero-betzenberg.de
19.05.2026
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