Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz kürt die besten Nachwuchsingenieure
Die Neuntklässler Liam Cunka und Nicolas Harder des Albert-Schweitzer-Gymnasiums haben mit dem Modell „Circulus Ligneus“ beim diesjährigen Schülerwettbewerb „Junior.ING“ der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz in der Alterskategorie II (ab Klasse 9) den vierten Platz belegt. Unter dem Motto „Arena – gut überdacht“ entwickelten und bauten Schülerinnen und Schüler aus ganz Rheinland-Pfalz Modelle, die sowohl gestalterisch als auch technisch überzeugen mussten.
Gewonnen hat in der AK I die Viertklässlerin Franziska Nalbach aus Hermeskeil mit ihrem Modell „Phönix Stage“. In der Alterskategorie II setzte sich das Team mit Lojain Alzir, Jennifer Fernando und Selina Klobetanz, Klassenstufe 11 der Berufsbildende Schule Neustadt/Weinstraße mit dem Modell „L´arene des fleur“ durch. Die Erstplatzierten beider Alterskategorien werden Rheinland-Pfalz beim Bundeswettbewerb im Juni in Berlin vertreten und dort gegen die besten Nachwuchsingenieure aus 14 weiteren Bundesländern antreten.
Insgesamt nahmen 320 Schülerinnen und Schüler von 32 Schulen am Wettbewerb teil und reichten 124 kreative und technisch anspruchsvolle Modelle ein. Besonders stark vertreten war die Alterskategorie I mit 205 Teilnehmenden, während 115 Schülerinnen und Schüler in der Alterskategorie II antraten. Der Gesamtanteil der Mädchen lag bei 40 Prozent, in der Altersklasse I sogar bei fast 50%.
Die diesjährige Aufgabe stellte die Teilnehmenden vor besondere Herausforderungen: Gefordert war die Planung und der Bau eines Arenadachs mit Tribüne und Bühne unter Einhaltung klar definierter Material- und Maßvorgaben. Neben der Tragfähigkeit – geprüft durch Belastungstests – mussten die Modelle auch Windkräften standhalten, die mithilfe eines Föhns simuliert wurden. Gleichzeitig ließ die Aufgabe viel Raum für kreative und individuelle Gestaltungslösungen.
Dr.-Ing. Horst Lenz, Präsident der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz, würdigte die Leistungen der Teilnehmenden: „Wer ein funktionierendes Arenadach konstruiert, denkt bereits wie eine Ingenieurin oder ein Ingenieur. Die Schülerinnen und Schüler haben gezeigt, dass sie nicht nur kreative Ideen entwickeln, sondern diese auch technisch durchdacht umsetzen können.“
Auch der Bildungsminister des Landes Rheinland-Pfalz, Sven Teuber, lobte das Engagement der Nachwuchstalente: „Zukunftsfähige und belastbare Lösungen in den Ingenieurwissenschaften gewinnen zunehmend an Bedeutung. Daher hat die Landesregierung die Möglichkeiten zur MINT-Förderung ausgebaut. Denn wir brauchen engagierte junge Menschen mit neuen Ideen. Ich freue mich deshalb umso mehr, dass so viele am Wettbewerb
„Junior.ING“ teilgenommen haben und ihre Kreativität gewürdigt wurde. Dass dabei eine großartige Möglichkeit der beruflichen Orientierung für Schülerinnen und Schüler entsteht, macht den Wettbewerb noch wertvoller. Ich gratuliere allen Teilnehmenden herzlich zu ihrer tollen Leistung!“
Die Bewertung der Modelle erfolgte durch eine Fachjury anhand verschiedener Kriterien, darunter statische Konstruktion, Gestaltung und Originalität sowie Verarbeitungsqualität.
Bereits zum 19. Mal wurde der Schülerwettbewerb von der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz ausgerichtet. Er ist Teil eines bundesweiten Wettbewerbs, an dem sich 15 Länderingenieurkammern beteiligen. Seit 2021 ist „Junior.ING“ in der Liste der von der Kultusministerkonferenz empfohlenen Schülerwettbewerbe geführt.

Bu: Kammerpräsident Dr. Horst Lenz (l.) und Volker Tschiedel, Bildungsministerium Rheinland-Pfalz (r.) gratulierten Nicolas Harder und Liam Cunker mit ihrem Modell „Circulus Ligneus“ zum 4. Platz in der Altersklasse II.
Foto: Kristina Schäfer
Foto: Kristina Schäfer
Quelle Text:
Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz | Körperschaft des öffentlichen Rechts
Rheinstraße 4 A
55116 Mainz
www.ing-rlp.de
18.05.2026
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