Furioser Auswärtssieg beim Meister – Dansenberg düpiert Vallendarer Löwen

Dass der TuS 04 Kaiserslautern-Dansenberg doch noch auswärts siegen kann, stellte das Team von Trainer Ivan Vukas am letzten Spieltag und ausgerechnet beim designierten Meister HV Vallendar eindrucksvoll unter Beweis. Nach einer von zahlreichen technischen Fehlern und schlechter Wurfausbeute geprägten ersten Halbzeit lag der TuS schon mit 15:10 in Rückstand. Im zweiten Durchgang steigerten sich die Schwarz-Weißen in allen Bereichen enorm und siegten am Ende knapp mit 27:26 gegen verdutzte Vallendarer Löwen, die sich ihre anschließende Meisterfeier aber nicht verderben ließen. Glückwunsch aus Dansenberg an den Meister und Aufsteiger in die 3. Liga.
Beide Teams konnten nicht in Bestbesetzung antreten. Der HVV musste u. a. auf die Waldgenbach-Brüder verzichten. Beim TuS fehlten neben Ben Kölsch, Henry Hofmann, Marian Graff und Abwehrchef Marcel Fritz, Yannik Kötz und Jan Simgen. Außerdem machte sich bei Timo Holstein das lädierte Sprunggelenk wieder bemerkbar, so dass der Goalgetter lediglich für drei Siebenmeter das Spielfeld betrat und jeweils souverän verwandelte.
Der TuS kam gut in die Partie, lag beim 3:4 (7.) sogar in Führung und agierte bis zum 6:5 (11.) auf Augenhöhe mit dem designierten Meister und Drittligaaufsteiger. Im weiteren Verlauf wurde den Schwarz-Weißen allerdings immer mehr die mangelnde Chancenverwertung zum Verhängnis, während die Gastgeber hochprozentig trafen und auf 12:6 (20.) davonzogen. In den verbleibenden zehn Minuten wurde der Rückstand zumindest nicht größer, so dass es mit einem 15:10 für den HVV in die Halbzeitpause ging.
Nach dem Wechsel sahen die 400 Zuschauer eine gänzlich andere Partie. Der TuS, jetzt mit Simon Gabrys zwischen den Pfosten, nutzte nach dem 17:11 (32.) Vallendarer Fehler konsequenter aus und holte Tor um Tor auf. Zunächst verkürzte Simon Flesch mit zwei schnellen Gegenstoßtoren zum 17:14 (33.), knapp acht Minuten später erzielte Niklas Jung den Ausgleich zum 18:18 (41.) und nach weiteren 90 Sekunden traf Louis Lang zum 19:20 für den TuS. Spätestens jetzt war allen Beteiligten klar, dass es kein Spaziergang für die Vallendarer Löwen werden würde. Das Team von TuS-Coach Ivan Vukas bewies nach erneutem Rückstand 24:23 (52.) Nervenstärke in der Schlussphase und lag beim 24:26 (55.) erstmals mit zwei Toren vorne. Die Gastgeber verkürzten zwar auf 25:26 (56.), doch Marco Holstein mit seinem achten Treffer stellte den alten Abstand wieder her (25:27, 58.). 90 Sekunden vor Spielende trafen die Hausherren per Siebenmeter zum 26:27, doch mehr sollte ihnen nicht mehr gelingen. Simon Gabrys mit seiner 13. Parade vereitelte die letzte Löwen-Chance. Jetzt machte sich auch die kleine Gruppe mitgereister TuS-Fans lautstark bemerkbar und feierte die finale Parade des TuS-Goalies frenetisch ab, der großen Anteil am unerwarteten Auswärtssieg hatte.
Trainer Ivan Vukas ist stolz auf die Reaktion seiner Mannschaft in der zweiten Spielhälfte: „Es war in der Halbzeit allen klar, was besser werden muss, um noch eine kleine Chance zu haben. Wir haben dann im Kollektiv viel besser verteidigt, Torwartparaden gehabt und unsere Torchancen viel besser genutzt. Vallendar wurde nervös und wir haben immer mehr an uns geglaubt. Das war der Schlüssel zum Erfolg. Ich bin sehr stolz darauf, was die Jungs in dieser Woche geleistet haben. Dass wir drei Siege gegen Top5-Mannschaften holen, hat uns sicher keiner zugetraut, aber man sieht was möglich ist, wenn wir uns an den Plan halten und alles geben. Ein sehr schöner Saisonabschluss.“
HV Vallendar
Marcel Schenk (1), Leo Gagalick und Michael Stitz (im Tor), Joshua Reuland (4/3), Fabian Schmitt (2), Laurin Leonhard, Florian Schmitt, Gary Hines, Mattis Möllering (6/1), Gabriel Ramaj (8), Jakob Zimmermann, Melvin Wheaton, Ivan Petkov (1), Paul List, Dhia Turki (4), Jasper Wagner. – Trainer: Veit Waldgenbach.
TuS 04 KL-Dansenberg
Michael Hoppe und Simon Gabrys (im Tor), Philipp Becker (2), Niklas Jung (2), Felix Dettinger, Joshua Graß, Timo Holstein (3/3), Marco Holstein (8), Simon Flesch (2), Vincent Uben (5), Louis Lang (2), Theo Poloczek (3), Can Alanya. – Trainer: Ivan Vukas.
Schiedsrichter: Pascal-Tobias Oeser/Anna Teich (TV Altenkessel/SGH St. Ingbert)
Zuschauer: 400
Siebenmeter: 4/5 : 3/3
Zeitstrafen: 3 : 7
Spielfilm: 3:4, 6:5, 10:5, 13:9, 15:10 (Halbzeit), 17:11, 19:20, 23:21, 24:26, 26:27 (Ende)
Bildtext: Avancierte mit 13 Paraden zum Matchwinner: Simon Gabrys.

 

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Heimspieltermine für die Saison 2025/26:
Heim Gast Datum Uhrzeit

Samstag 25.04.26 TuS KL-Dansenberg SF Budenheim

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Quelle Text/Bild:
TuS 04 KL-Dansenberg e.V.
Am Handballplatz 1
67661 Kaiserslautern

www.tus-dansenberg.de

Kaiserslautern, 03.05.2026

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