20 Millionen Euro für den Städtebau in Kaiserslautern

233,5 Millionen Euro für den Städtebau in Rheinland-Pfalz

„Die Städtebauförderung wirkt nachhaltig! Seit über fünf Jahrzehnten helfen die Programme der Städtebauförderung den Kommunen bei der Bewältigung städtebaulicher Aufgaben. Dabei wurden große Erfolge erzielt: Kaum eine Innenstadt und kaum eine Altstadt stünde ohne die Unterstützung der Städtebauförderung heute so gut da. Bund, Land und Kommunen arbeiten hierbei Hand in Hand. Auf dieser Erfolgsstory bauen wir mit der Fortsetzung der Landesinitiative auf. Damit setzen wir ein klares Zeichen für starke Zentren, lebendige Quartiere und eine nachhaltige Entwicklung unserer Städte“, sagte Ministerpräsident Alexander Schweitzer.
Die erfolgreiche Landesinitiative zur Stärkung der Investitionsfähigkeit der Oberzentren und großen Mittelzentren wird in den Jahren 2026 bis 2029 fortgesetzt. Sie ist zugleich ein zentraler Baustein des Regierungsschwerpunktes „Innenstädte der Zukunft“. Ministerpräsident Alexander Schweitzer und Innenminister Michael Ebling haben den Vertretern von insgesamt fünfzehn rheinland-pfälzischen Städten Grundlagenbescheide in Höhe von insgesamt 233,5 Millionen Euro für die Teilnahme an der Landesinitiative übergeben. Die Übergabe erfolgte im Rahmen einer Feierstunde in der Staatskanzlei.
„Die Landesinitiative zur Stärkung der Investitionsfähigkeit der Oberzentren und der großen Mittelzentren hat sich als wichtiger Pfeiler der Städtebauförderung in Rheinland-Pfalz bewährt. Seit der Auflage der ersten Landesinitiative im Jahr 2014 konnte den Groß- und Mittelstädten so ein hohes Maß an Planungs- und Finanzierungsicherheit gegeben werden. Im Ergebnis haben die Städte kräftig investiert, was zu einer spürbaren Aufwertung der Innenstädte und Quartiere geführt hat. Die positiven Erfahrungen der Jahre 2014 bis 2025 sind ein hervorragender Grund, die Landesinitiative auch für den Zeitraum 2026 bis 2029 fortzusetzen“, sagte Innenminister Michael Ebling.



An der Veranstaltung nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Oberzentren Kaiserslautern, Koblenz, Ludwigshafen am Rhein, Mainz und Trier sowie der großen Mittelzentren Andernach, Bad Kreuznach, Frankenthal, Idar-Oberstein, Landau in der Pfalz, Neustadt an der Weinstraße, Pirmasens, Speyer, Worms und Zweibrücken teil. Mit den Bescheiden werden den Kommunen Städtebauförderungsmittel von insgesamt rund 233,5 Millionen Euro für die Jahre 2026 bis 2029 in Aussicht gestellt. Die Fördermittel stehen für städtebauliche Projekte wie beispielsweise die Aufwertung von stadtbildprägenden Gebäuden, Straßen und Plätzen, Grün- und Spielflächen oder Bürgerhäusern und Treffpunkten zur Verfügung.
„Die Oberzentren und großen Mittelzentren haben für den Einzelhandel, als Wohn- und Gewerbestandort sowie als Orte des Kultur- und Freizeitlebens eine wichtige Bedeutung für die Menschen im Land. Ihre Attraktivität beeinflusst ganz konkret die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger. Die Landesregierung verfolgt daher das Ziel, diese Zentren nachhaltig weiterzuentwickeln und zu stärken,“ so Schweitzer und Ebling abschließend.

Folgende Fördermittel werden den Ober- und Mittelzentren in Aussicht gestellt. Die in Aussicht gestellten Beträge entsprechen dabei vollständig den von den Kommunen angemeldeten Fördermittelbedarfen.

Quelle Text/Bild:
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Mainz, 25.02.2026