In der laufenden Tarifrunde bei TÜV Rheinland hat die Arbeitgeberseite ein völlig unzureichendes Angebot zur Erhöhung der Gehälter vorgelegt. ver.di wertet das als Missachtung der Arbeitsleistung und ruft deshalb die Beschäftigten der TÜV Rheinland Industrie Service GmbH, der TÜV Rheinland Werkstoffprüfung GmbH sowie der TÜV Rheinland Energy & Environment GmbH bundesweit zu einem zweitägigen Warnstreik auf.
Zum Streik aufgerufen sind alle Beschäftigten der drei genannten Betriebe. Nicht betroffen ist die TÜV Rheinland Kraftfahrt GmbH.
Der Warnstreik findet am Montag, 2. Februar 2026, und Dienstag, 3. Februar 2026, statt. Am Montag erfolgt der Arbeitskampf als Online-Streik von zu Hause. Am Dienstag wird betriebsnah an unterschiedlichen Standorten gestreikt, darunter auch in Kaiserslautern auf dem Gelände des TÜV Rheinland Schaden- und Wertgutachten GmbH. Direkte Auswirkungen auf Bürgerinnen und Bürger sind gering, da der Bereich Kraftfahrt nicht zum Streik aufgerufen ist.
Die Beschäftigten fordern für eine Laufzeit von 12 Monaten eine Erhöhung der Gehälter um 10,5 Prozent. „Wer über Qualität und Sicherheit entscheidet, trägt Verantwortung für Industrie und Infrastruktur. Diese Verantwortung gibt es nicht zum Dumpingpreis. Das Arbeitgeberangebot ist weit weg von dem, was Beschäftigte bei steigenden Lebenshaltungskosten brauchen“, sagte Sebastian Hey-Brenkert, Gewerkschaftssekretär ver.di Pfalz.
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Quelle Text/Bild:
ver.di Rheinland-Pfalz-Saarland
Münsterplatz 2-6
55116 Mainz
www.verdi.de
Mainz, 31.01.2026










