Land und Kommunen müssen Integration gemeinsam weiterentwickeln

Wie Land und Kommunen die Integration von Zugewanderten gemeinsam gestalten und auf neue Herausforderungen reagieren können, stand im Mittelpunkt der ersten Integrationskonferenz des Landes Rheinland-Pfalz, die unter dem Motto „Integration gemeinsam gestalten – Perspektiven für Land und Kommunen“ in Mainz stattfand. Die vom Ministerium des Innern, für Integration und Verkehr ausgerichtete Veranstaltung brachte Vertreterinnen und Vertreter aus Land und Kommunen zusammen, um über die Zukunft der kommunalen Integrationsarbeit und die Rolle der Kommunen bei der Fachkräfteeinwanderung zu beraten. Die Konferenz bildet den Auftakt einer Reihe, die künftig alle zwei Jahre stattfinden soll.

„Seitens des Landes möchten wir Integration gemeinsam mit den Kommunen gestalten. Denn Integration findet in den Kommunen statt – dort, wo die Menschen leben. Die Aufgabe ist jetzt schon groß und sie wird sich in den kommenden Monaten und Jahren zudem verändern. Sie wird neue Komponenten bekommen, die Herausforderungen mit sich bringen. Es ist mir ein Anliegen, dass wir die kreisfreien Städte und Landkreise bei diesem Prozess unterstützen“, sagte Schwickert.

Die Veranstaltung ist Teil des regelmäßigen integrationspolitischen Dialogs zwischen Land und Kommunen, der in der 2025 vereinbarten Kooperationsstrategie Integration der Landesregierung und der kommunalen Spitzenverbände festgehalten ist. Am Vormittag stand die Rolle der Kommunen bei der erfolgreichen Fachkräfteeinwanderung im Mittelpunkt. Dabei ging es sowohl um die Integration in den Arbeitsmarkt als auch um das Ankommen in der Gesellschaft. Am Nachmittag richtete sich der Blick auf die Frage, wie die kommunale Integrationsarbeit auf veränderte Rahmenbedingungen und neue Herausforderungen reagieren kann.

Ein weiterer Schwerpunkt war das Förderprogramm Kommunales Integrationsmanagement (KIM). Es soll die Integrationsarbeit vor Ort stärken und die Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen unterstützen. Die Konferenz bot Gelegenheit, das Programm vorzustellen und weitere Kommunen für eine Beteiligung zu gewinnen.

„Wir stehen zu unseren Landesprogrammen der Sprachkurse, der Sprachmittlung, der Migrationsfachberatung und des Kommunalen Integrationsmanagements. Sie bewähren sich tagtäglich in der Praxis. Sie sind erfolgreich und wir werden sie fortsetzen und weiterentwickeln. Wir denken das Kommunale Integrationsmanagement langfristig. Unser Ziel ist es, die Kommunen verlässlich zu unterstützen und die Integrationsarbeit vor Ort zu stärken“, betonte Schwickert.

An der Konferenz nahmen Vertreterinnen und Vertreter der kommunalen Verwaltungen aus Landkreisen, Verbandsgemeinden und kreisfreien Städten, der kommunalen Spitzenverbände sowie Verantwortliche des Kommunalen Integrationsmanagements und kommunale Integrationsbeauftragte teil.

Quelle Text/Bild:
Ministerium des Innern, für Integration und Verkehr des Landes Rheinland-Pfalz
Schillerplatz 3 – 5
55116 Mainz

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Mainz, 02.11.2026

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