Die Polizei hat die Ermittlungen in einem Betrugsfall aufgenommen, bei dem eine 81-Jährige von einem angeblichen Bankmitarbeiter irregeführt wurde. Ein Unbekannter gaukelte ihr am Mittwochnachmittag am Telefon vor, dass es auf dem Konto der Frau auffällige Abbuchungen gegeben habe. Diese sollten überprüft werden. Hierzu brauche der vermeintliche Mitarbeiter aber alle Kontodaten der Seniorin sowie ihre Bankkarte mit Geheimzahl. Die 81-Jährige gab gutgläubig alle Informationen an den Anrufer. Sein mutmaßlicher Komplize täuschte die Dame ebenfalls, als er die Bankkarte abholte, um sie angeblich zu untersuchen. Auch er gab sich als Mitarbeiter ihres Finanzinstituts aus und verschwand mit der Karte. Die Frau bemerkte den Schwindel zu spät. Sie wandte sich umgehend an ihre Bank und die Polizei. Bis dahin hatten die Täter allerdings schon mehrere tausend Euro von ihrem Konto abgebucht. Die Beamten bitten um Zeugenhinweise zum „Kartenabholer“. Er wird als schlank, mit dunkler Hautfarbe, zwischen 20 und 30 Jahre alt und mit kurzen schwarzen Haaren beschrieben. Er soll eine schwarze Stoffhose sowie ein schwarzes Hemd getragen haben. Wer den Verdächtigen beobachtet hat, wird gebeten, sich unter Telefon 0631 369-13312 bei der Polizei Kaiserslautern zu melden. Die Polizei rät, niemandem die Bankkarte und Kontoinformationen zu überlassen. Informationen zum Schutz vor Betrug und den Maschen der Täter finden Interessierte bei der Polizei-Beratung unter: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/ im Internet. |laa
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Kaiserslautern, 01.10.2026















