Pride Season 2026 endet – Einsatz für Sichtbarkeit und Sicherheit geht weiter

Zahlreiche GRÜNE aus ganz Rheinland-Pfalz ziehen beim CSD Lautre in Kaiserslautern mit

Mit mindestens 2.500 Teilnehmer*innen ist am Samstag der CSD Lautre durch Kaiserslautern gezogen. Zahlreiche GRÜNE aus ganz Rheinland-Pfalz gingen dabei gemeinsam mit der queeren Community für Vielfalt, Sichtbarkeit und die Sicherheit queeren Lebens auf die Straße – darunter die Landesvorsitzenden, Abgeordnete der GRÜNEN-Landtagsfraktion sowie Vertreter*innen der GRÜNEN aus Kaiserslautern. Gemeinsam trugen sie das Banner „Vielfalt. Zusammenhalt. Grün. – Queer durch Rheinland-Pfalz“.

Mit dem CSD in Kaiserslautern geht die Pride Season 2026 in Rheinland-Pfalz zu Ende. Für die Landesvorsitzenden Carolin Cloos und Christin Sauer ist die große Beteiligung ein ermutigendes Signal, das über diesen Tag hinausweist.

Carolin Cloos erklärt: „So viele Menschen haben heute in Kaiserslautern gezeigt: Wir lassen uns Vielfalt und Freiheit nicht nehmen. Gerade wenn queere Menschen angefeindet und ihre Rechte infrage gestellt werden, macht dieser Zusammenhalt Mut. Die Pride Season endet heute – unsere Solidarität nicht. Wir werden weiter an der Seite der queeren Community stehen und gemeinsam für ihre Rechte eintreten.“

Christin Sauer ergänzt: „Pride ist Protest – und dieser Protest ist auch nach dem letzten CSD des Jahres notwendig. Niemand sollte Angst haben müssen, offen zu zeigen, wer man ist oder wen man liebt. Deshalb nehmen wir die Energie und den Zusammenhalt dieser Pride Season mit: Wir bleiben laut gegen Queerfeindlichkeit und setzen uns dafür ein, dass queere Menschen überall in Rheinland-Pfalz frei, sicher und selbstbestimmt leben können.“

Binz: Sichtbarkeit braucht politische Konsequenzen

Wenige Tage vor dem CSD hatte die GRÜNE Landtagsfraktion den Antrag „Queeres Leben schützen – Vielfalt und Selbstbestimmung in Rheinland-Pfalz stärken“ in den Landtag eingebracht. Katharina Binz, queerpolitische Sprecherin der GRÜNEN Landtagsfraktion, erklärt:

„Der CSD in Kaiserslautern zeigt, wie viele Menschen für die Freiheit und Sicherheit queeren Lebens einstehen. Dieses Signal muss auch politische Konsequenzen haben. Umso bedauerlicher ist es, dass unser Antrag für mehr Schutz und Selbstbestimmung im Landtag keine Mehrheit gefunden hat. Wir werden trotzdem nicht lockerlassen: CSDs müssen umfassend geschützt, queerfeindliche Gewalt konsequent bekämpft und Beratungsangebote im ganzen Land verlässlich erreichbar sein. Sichtbarkeit braucht Sicherheit – nicht nur während der Pride Season, sondern an jedem Tag des Jahres.“

Für Paul Bunjes, stellvertretender Vorsitzender der GRÜNEN Landtagsfraktion, hatte der Abschluss der Pride Season auch eine persönliche Bedeutung: „Ich freue mich, dass die rheinland-pfälzische Pride Season mit dem CSD in meiner Heimatstadt Kaiserslautern endet und so viele Menschen für Toleranz und Menschenrechte einstehen. Dass die Zahl der Teilnehmer*innen im Vergleich zum Vorjahr übertroffen wurde, macht diesen Abschluss besonders schön.“

Für Lea Siegfried, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Kaiserslauterer Stadtrat und Mitglied des Erweiterten Landesvorstands, ist die große Beteiligung zugleich ein starkes Signal für die Stadt: „Die vielen Menschen auf den Straßen haben heute gezeigt: Queeres Leben gehört sichtbar in die Mitte unserer Stadt. Das ist ein starkes Signal – gerade nach den Diskussionen der vergangenen Wochen. Für uns ist klar: Wer Vielfalt will, muss auch dafür sorgen, dass sie sicher gelebt werden kann. Dafür werden wir uns in Kaiserslautern weiter einsetzen.“

Neben Carolin Cloos, Christin Sauer, Katharina Binz, Paul Bunjes und Lea Siegfried nahmen auch die Stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN-Bundestagsfraktion Misbah Khan, Parlamentarische Geschäftsführerin der GRÜNEN-Landtagsfraktion Pia Schellhammer sowie die Landtagsabgeordneten Lisett Stuppy und Carl-Bernhard von Heusinger, der Mainzer Oberbürgermeister Daniel Kobler und die Kreisvorsitzende der GRÜNEN Mainz Teresa Bicknell am CSD teil.

Bu: Copyright BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Foto Tim Knorre

Quelle Text/Bild:
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Mainz, 26.09.2026