Kreisvorständekonferenz in Kaiserslautern berät Oppositionsrolle und Weiterentwicklung der Parteistrukturen
[70/2026] Kaiserslautern, 26. September 2026 – Die rheinland-pfälzischen GRÜNEN haben auf ihrer 19. Kreisvorständekonferenz die nächsten Schritte für die politische und organisatorische Weiterentwicklung des Landesverbands beraten. Vertreter*innen der Kreisverbände, des Landesvorstands und der Landtagsfraktion kamen am Samstag in Kaiserslautern zusammen. Im Mittelpunkt des kleinen Parteitags standen der Rückblick auf die Landtagswahl, die neue Rolle in der Opposition und der gemeinsame Weg zur Kommunalwahl 2029.
Carolin Cloos, Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz, erklärt:
„Die letzten Wahlkämpfe haben uns gezeigt: Wo wir mit konkreten Antworten auf die Themen der Menschen um jede einzelne Stimme kämpfen – auf der Straße, an den Haustüren und im direkten Gespräch – können wir Vertrauen gewinnen. Deshalb wollen wir im Land nicht nur präsent, sondern nah dran sein und mit einer offenen und zukunftsgerichteten Politik konkrete Antworten geben. Wenn Menschen erleben, dass Politik ihr Leben verbessert, macht unser Einsatz einen Unterschied. Kämpfen lohnt sich – und genau das ist unsere Aufgabe hier in Rheinland-Pfalz.“
Ein weiterer Schwerpunkt der Kreisvorständekonferenz war die organisatorische Weiterentwicklung des Landesverbands. Die rund 60 Delegierten stimmten für den Start eines Prozesses zur Überprüfung und Weiterentwicklung der Satzung, Ordnungen und Statute. Dafür wird eine breit zusammengesetzte Kommission eingesetzt, die bestehende Strukturen und Verfahren überprüfen und konkrete Vorschläge für ihre Weiterentwicklung erarbeiten soll.
Hintergrund ist unter anderem das starke Mitgliederwachstum der vergangenen Jahre: Fast 8.000 Menschen engagieren sich mittlerweile bei den GRÜNEN in Rheinland-Pfalz. Gleichzeitig verändern Digitalisierung und neue Formen politischer Kommunikation die Parteiarbeit. Ziel des Prozesses ist es deshalb, die Strukturen an die gewachsene Partei anzupassen und dabei breite Beteiligungsmöglichkeiten und transparente Verfahren mit politischer Handlungs- und Kampagnenfähigkeit zu verbinden. Die Vorschläge der Kommission sollen anschließend in den zuständigen Parteigremien beraten und mögliche Satzungsänderungen einer Landesdelegiertenversammlung zur Entscheidung vorgelegt werden.
Christin Sauer, Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz, erklärt:
„Wir sind kurz davor, die 8.000-Mitgliedermarke zu knacken und damit so viele wie nie zuvor. Das ist ein Erfolg, auf den wir stolz sein können. Aber Wachstum allein macht uns noch nicht stärker. Mehr Mitglieder bedeuten auch mehr Perspektiven und mehr Bedarf an Beteiligung. Gleichzeitig hat sich das Tempo verändert, in dem Politik gemacht und kommuniziert wird. Deshalb wollen wir jetzt unsere Satzung, Ordnungen und Statute überprüfen. Denn damit wir draußen präsent sein, handeln und Vertrauen gewinnen können, müssen auch unsere Strukturen mit unserem Wachstum Schritt halten.“
Nach Abschluss der Kreisvorständekonferenz machten sich die Teilnehmer*innen gemeinsam auf den Weg zum CSD Kaiserslautern. Die GRÜNEN beteiligten sich dort als Laufgruppe an der Demonstration durch die Innenstadt und setzten gemeinsam mit vielen weiteren Teilnehmer*innen ein Zeichen für die Sichtbarkeit, Freiheit und Sicherheit queeren Lebens.
Bu: Landesvorsitzende Christin Sauer und Carolin Cloos, Landesschatzmeisterin Rebecca Stallbaumer (von links); Bildrechte BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Foto Tim Knorre
Quelle Text/Bild:
Bündnis 90/Die Grünen Rheinland-Pfalz
Frauenlobstraße 59-61
55118 Mainz
www.gruene-rlp.de
Mainz, 26.09.2026














