„Kaiserslautern muss eine Stadt für Alle werden“ – Die Linke

Mit einer gelungenen Listenaufstellung und einem neuen Kommunalwahlprogramm steigt die Partei Die Linke in den Ring für die Wahlen zum nächsten Stadtrat

Am 16.02. trafen sich die Kaiserslauterer Mitglieder der Partei Die Linke zur Listenaufstellung und Verabschiedung des Wahlprogramms für die Kommunalwahl am 9.Juni dieses Jahres. In entspannter Runde kamen Parteimitglieder und einige Gäste im Musikerviertel zusammen, um das basisdemokratisch ausgearbeitete Wahlprogramm zu verabschieden und die Liste für die Kandidaturen zum Stadtrat zu füllen. Die Sitzung leitete die Stadtverbandsvorsitzende Lena Edel.
Das diesjährige Programm legt einen Schwerpunkt auf soziale Sicherheit. Besonders das Fehlen von bezahlbaren Wohnungen und die Finanzierbarkeit von Wohnraum für Menschen mit niedrigen Einkommen und Sozialleistungsbeziehende stehen inhaltlich im Vordergrund. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Situation der Kinder und Jugendlichen in der Stadt. Das betrifft einerseits die personelle und materielle Ausstattung von Kitas und Schulen. Andererseits werden das Fehlen von sozialen und konsumzwangfreien Treffpunkten sowie die Weiterentwicklung und der Erhalt von vorhandenen Jugendtreffs aufgegriffen. Im Mittelpunkt steht es, Probleme zu erkennen und Abhilfe einzufordern. Weiterhin geht es im Programm um die Stärkung der freien Kulturszene, mehr Transparenz und verstärkte Einbeziehung der Stadtgesellschaft in die Stadtpolitik sowie Inklusion in allen Lebensbereichen. Das Prinzip Stadt für Alle soll mit Leben gefüllt und solidarisch gegen den Rechtsruck in der Gesellschaft verteidigt werden.
„Keine andere Partei vertritt die in unserem Wahlprogramm genannten Punkte, die für die Teilhabe aller Menschen in Kaiserslautern grundlegend sind, so konsequent wie wir – viele Punkte sind sogar unser Alleinstellungsmerkmal.“ (Zitat: Stefan Glander)



Das Programm wurde genauso einstimmig angenommen, wie die Listenvorschläge, wobei die vorderen Plätze der Liste in Einzelwahl nach kurzen Vorstellungsreden in Einzelabstimmungen gewählt wurden. Auch Kandidatinnen und Kandidaten auf hinteren Plätzen begründeten inhaltlich, warum sie zur Wahl antreten. Im Gegensatz zum Geschacher um Listenplätze, wie wir es von anderen Parteien kennen, standen während unserer ganzen Sitzung solidarisches Miteinander und inhaltliche Klarheit im Mittelpunkt.
Die Liste wird angeführt durch den bisherigen Fraktionsvorsitzenden Stefan Glander, gefolgt von der ebenfalls schon jetzt im Stadtrat vertretenen Lena Edel. Auf Platz 3 tritt Sabine Nixon, Dozentin an der VHS, an. Platz 4 belegt der Kulturaktivist und Netzwerker Carsten Ondreka.
Insgesamt präsentiert Die Linke eine bunte und vielfältige Liste vom Werkzeugmacher, über eine ehemalige Hauswirtschaftskraft des Graviusheims, einen Streetworker, eine Bäckereifachverkäuferin bis zum Universitätsprofessor.
Insgesamt ist es auch eine junge Liste, die von einer Wahlkampfmannschaft unterstützt wird, deren Aktive nicht alle aus der Partei kommen, sondern darüber hinaus in verschiedensten Szenen verankert sind.

Gewählte Liste für die Kommunalwahl am 9.Juni 2024:
1. Stefan Glander (Bilanzbuchhalter), 2. Lena Edel (Studentin), 3. Sabine Nixon (Dozentin), 4. Carsten Ondreka (Fraktionsmitarbeiter), 5. Patricia Acker (Bäckereifachverkäuferin), 6. Henning Best (Universitätsprofessor), 7. Ellen Oelkers (Chemielaborantin), 8. Philipp Diermayr (Landschaftsplaner), 9. Lisa Lauer (Graphikdesignerin), 10. Tim Lessmeister (Sozialarbeiter), 11. Malin Grüninger, 12.
Christoph Zirwes, 13. Christine Wieser, 14. Dean Lajic, 15. Dominik Becker, 16. Achim Müller, 17. Martin Büttner, 18. Rainer Hinkel, 19. Ralf Schmutzler

Quelle Text/Bild:
DIE LINKE. Westpfalz
Grüner Graben 7
67655 Kaiserslautern

www.die-linke-westpfalz.de

Kaiserslautern, 26.02.2024

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