93-Jähriger soll mehrere zehntausend Euro an falschen Polizisten zahlen

Der Mitarbeiter einer Sparkasse hat am Mittwoch einen Betrug verhindert und dadurch einen 93-Jährigen vor erheblichen finanziellen Verlusten bewahrt.

Der Rentner hatte einen Anruf von einem angeblichen Polizeibeamten erhalten. Er bemerkte nicht, dass er es mit einem Betrüger zu tun hatte. Der falsche Polizist überrumpelte sein Opfer mit einer Schock-Nachricht: Sein Sohn habe einen schweren Unfall gehabt und dabei eine Frau lebensgefährlich verletzt. Um einen Haftbefehl abzuwenden, forderte ihn der angebliche Ermittler auf, mehrere zehntausend Euro zu bezahlen. Weil der 93-Jährige nicht über so viel Geld verfügte, machte er sich auf den Weg zu seiner Bank. Zuvor gab ihm der Betrüger noch Anweisungen, unter anderem sollte der Senior niemandem von dem Anruf und dem angeblichen Unfall erzählen. Außerdem sollte er bei der Bank keinen Verwendungszweck für das Geld angeben und den Telefonhörer sollte der 93-Jährige auf gar keinen Fall auflegen. Die Masche der Täter ist bekannt: Schockanruf – den Angerufenen einschüchtern – alles dafür tun, nicht enttarnt zu werden, um an das Geld des Opfers zu kommen. Die Rechnung der Betrüger ging diesmal nicht auf. Der 93-Jährige vertraute sich seinem Bankberater an, der den Betrugsversuch erkannte und sofort die Polizei alarmierte. Ein finanzieller Schaden ist dem 93-Jährigen nicht entstanden. |erf



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Kaiserslautern, 28.07.2022