Betrugsversuche am Telefon scheitern

Indem er einfach auflegte, hat ein Mann aus Sembach einen Betrugsversuch beendet. Wie der 68-Jährige am Montagmittag anzeigte, hatte er einen Anruf erhalten. Der Anruf erklärte in einer Bandansage, dass es sich um die Staatsanwaltschaft Stuttgart handeln würde und es um einen Vollstreckungsbescheid gehen würde. Er, so die Bandansage weiter, solle die „1“ auf seinem Telefon drücken, um näheres zu erfahren. Geistesgegenwärtig legte der Mann auf und rief selbst die Staatsanwaltschaft an. Dort erklärte man ihm, dass es sich um eine Betrugsmasche handele. Der 68-Jährige hat komplett richtig gehandelt. Bei Zweifeln auflegen, sich die Nummer des Anrufenden selbst heraussuchen, anrufen, nachfragen.

Einen weiteren Betrugsversuch an einer 90-jährigen Frau aus dem Stadtgebiet konnte durch eine aufmerksame Bankmitarbeiterin verhindert werden.

Unbekannte riefen die 90-Jährige am Mittwoch an und gaukelten ihr als falscher Polizist und Staatsanwalt vor, dass ihre Nichte einen Verkehrsunfall hatte. Die Nichte müsse eine Kaution von 50.000 Euro bezahlen, um nicht in Haft zu kommen. Die Seniorin gab an nur einen geringeren Betrag auf der Bank zu haben, woraufhin die Anrufer in diesen einwilligten und ihr ein Taxi vorbeischickten. Durch die Mitarbeiterin bei der Bank wurde die Betrugsmasche erkannt und die Polizei verständigt. Die Ermittlungen dauern an.

Wenn auch Sie solche Anrufe erhalten, machen Sie am Telefon keine Angaben zu Ihren Familienverhältnissen oder zu Ihrer finanziellen Situation. Notieren Sie sich – falls möglich – die im Display angezeigte Rufnummer und beenden Sie das Gespräch einfach. Sprechen Sie mit Ihren Eltern, Großeltern und in der Familie über die Tipps der Polizei. Weitere Infos und hilfreiche Tipps finden Sie im Internet auch auf der Seite www.polizei-beratung.de |elz

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Quelle Text/Bild:
Polizeipräsidium Westpfalz
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Kaiserslautern, 18.02.2021