Kaiserslautern sagt „Nein zu Gewalt an Frauen“

Morgen Mittag Flaggenhissung am Rathaus

Wie in jedem Jahr wird sich die Stadt Kaiserslautern am morgigen Gedenktag „Nein zu Gewalt an Frauen“ beteiligen und um 12 Uhr am Rathaus die Aktionsflagge hissen. Die zugehörige Veranstaltung und der in den Vorjahren übliche Solidaritätszug durch die Innenstadt werden jedoch aus Gründen des Infektionsschutzes entfallen. „Gewalt an Frauen trägt viele Gesichter und reicht von physischer bis hin zu psychischer Gewalt“, erklärt Oberbürgermeister Klaus Weichel. „Deshalb ist es wichtig, dass wir unsere Augen vor gewalttätigem Verhalten nicht verschließen. Gerade in diesem Jahr, wo lockdown-bedingt mit einem Anstieg von häuslicher Gewalt zu rechnen ist, ist es wichtig, mit dem Hissen der Flagge ein symbolisches Zeichen zu setzen.“

Der Gedenktag erinnert an die drei Schwestern Patria, Minerva und Maria Theresia Mirabal, die am 25. November 1960 wegen ihrer politischen Aktivitäten vom militärischen Geheimdienst der Dominikanischen Republik nach monatelanger Folter ermordet wurden. Der Kampf der Mirabal-Schwestern und ihr Schicksal gelten inzwischen weltweit als Symbol für den Kampf gegen jegliches Unrecht an Frauen. Der 25. November wurde 1999 von der UNO als internationaler Gedenktag anerkannt. Seit 2003 wird der Gedenktag auch in Kaiserslautern von Vertreterinnen und Vertretern zahlreicher Organisationen mit Aktionen und Veranstaltungen unterstützt.

 

 

Quelle Text/Bild:
Pressestelle der Stadtverwaltung Kaiserslautern,
Willy-Brandt-Platz 1,
67657 Kaiserslautern

www.kaiserslautern.de

Kaiserslautern, 23.11.2020