Unterdurchschnittlich viele Beschäftigte krank

Die Beschäftigten in Kaiserslautern waren im Jahr 2019 seltener krankgeschrieben als im Landesdurchschnitt. Das geht aus Daten der Krankenkasse BARMER hervor. Der Krankenstand in der Stadt lag bei 4,9 Prozent (Land: 5,1 Prozent, Bund: 5,0 Prozent). „Das bedeutet, dass an einem durchschnittlichen Kalendertag von 1.000 Beschäftigten 49 arbeitsunfähig gemeldet waren“, erläutert Oliver Hellriegel, Regionalgeschäftsführer der BARMER in Kaiserslautern.



Auf jeden Beschäftigten mit Wohnsitz in Kaiserslautern entfielen rechnerisch 18,0 gemeldete Arbeitsunfähigkeitstage (Land: 18,5 Tage, Bund: 18,3 Tage). Im Vergleich aller 413 Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland ergibt dies Platz 233. Jeder Beschäftigte in der Stadt meldete sich im Durchschnitt 1,2 (Land: 1,3) Mal arbeitsunfähig. Hellriegel sagt: „Hauptursache für die Krankschreibungen in Kaiserslautern waren psychische Erkrankungen wie zum Beispiel Depressionen.“

Psychische Leiden verursachten bei jedem Beschäftigten aus Kaiserslautern 4,8 Tage von Arbeitsunfähigkeit. Es folgen Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems wie etwa Rückenschmerzen (3,9 Tage) und Atemwegserkrankungen wie zum Beispiel akute Infektionen der Atemwege, Bronchitis oder Erkältungsschnupfen (2,4 Tage). Das waren die drei häufigsten Ursachen für Krankmeldungen. Für ihre Analysen hat die BARMER die Arbeitsunfähigkeitsmeldungen der 196.000 bei ihr in Rheinland-Pfalz versicherten Erwerbspersonen herangezogen und repräsentativ für die Bevölkerung der Landkreise und Städte anonymisiert ausgewertet.

Quelle Text/Bild:
BARMER Landesvertretung Rheinl.-Pfalz/Saarland
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55116 Mainz

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Kaiserslautern, 27.05.2020