Die Zentralen Verkehrsdienste des Polizeipräsidiums Westpfalz haben vom 18. bis 21. Oktober mobile Verkehrskontrollen durchgeführt. Während der „Operation Nachtfalter“ waren die Messteams bis spät in die Nacht innerorts, auf Bundesstraßen und Autobahnen der Westpfalz unterwegs, um die Sicherheit auf den Straßen zu gewährleisten und die Einhaltung der Verkehrsregeln zu überwachen.
Die Einsatzkräfte kontrollierten insgesamt 7263 Fahrzeuge und stellten dabei 886 Verstöße fest. Negativer Spitzenreiter war der Fahrer eines hochmotorisierten Autos, der in einer Baustelle auf der Autobahn 63 bei erlaubten 100 km/h mit sage und schreibe 178 Stundenkilometern auffiel. Ihm drohen nun ein Bußgeld von mindestens 700 EUR, zwei Punkte im Fahreignungsregister sowie ein dreimonatiges Fahrverbot. Die Bußgeldstelle prüft zudem, ob aufgrund der massiven Überschreitung eine vorsätzliche Begehung vorliegt. Das kann zu einer Verdopplung des Bußgeldes führen.
„Solch ein Verhalten ist hochgradig gefährlich und absolut unverantwortlich. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass Kontrollen in der Nacht notwendig sind, um Unfälle zu verhindern und die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu garantieren“, betont der Leiter der Geschwindigkeitsüberwachung, Oliver Becker. |ZVD
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Kaiserslautern, 26.10.2026















