Pfalztheater-Vorschau Dezember 2026

„Drei Schwestern“ (UA)
Schauspiel nach dem Roman von Christian Baron
Premiere am Donnerstag, 3. Dezember 2026, 20 Uhr, Werkstattbühne

Die drei Schwestern Mira, Juli und Ella sind extrem unterschiedlich, doch gemeinsam ist ihnen die Sehnsucht nach Freiheit, die ihnen eine Jugend in den Achtzigerjahren verspricht. Aufgewachsen in prekären sozialen Verhältnissen entwickelt jede von ihnen andere Strategien, um den eigenen Weg daraus zu finden. Dabei bleiben sie stets eng miteinander verbunden und treten füreinander ein.
Christian Barons Roman zeichnet ein eindringliches Bild davon, wie Herkunft das Leben prägt und wie schwer es ist, sich dagegen zu behaupten.
Nach dem großen Erfolg der Bühnenrealisierung von „Ein Mann seiner Klasse“ am Pfalztheater im Frühsommer 2023 wird Jan Langenheim nun eine Theaterfassung von „Drei Schwestern“ auf der Werkstattbühne zur Uraufführung bringen.
Unter seiner Regie und in der Ausstattung von Anja Jungheinrich spielen Aglaja Stadelmann, Paula Vogel, Melina Pyschny, Jelena Kunz und Marlina Adeodata Mitterhofer.
Im Rahmen des 750-jährigen Bestehens der Stadt Kaiserslautern und mit großzügiger Unterstützung der SWK Stadtwerke Kaiserslautern

„Der Rosenkavalier“
Komödie für Musik von Richard Strauss
Premiere am Samstag, 5. Dezember 2026, 18 Uhr, Großes Haus

In unübertroffener Eleganz verbinden Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss in ihrer „Komödie für Musik“ gedankliche und emotionale Tiefe mit spielerischer Leichtigkeit. Dabei folgen Wort und Musik den feinsten Stimmungswechseln in völliger Symbiose. Zwischen Palais und Beisl ist der Oper nichts Menschliches fremd. So fügen sich die jungen Liebenden, die von der Wucht ihrer Gefühle übermannt werden, und die reife Frau, der die Vergänglichkeit ihres Glücks mehr als bewusst ist, ebenso ins Bild wie der polternde Schürzenjäger, dem mit Übermut und allerlei komödiantischen Tricks am Ende übel mitgespielt wird.
Der Wiener Walzer durchzieht die Oper wie ein roter Faden und verleiht ihr nicht nur ihr typisches Lokalkolorit, sondern wird auch zum Spiegel der vielfältigen Emotionen und Szenerien … als Tanz höfischer Feste, rustikaler Ländler oder elegische Liebesmelodie.
Die Musikalische Leitung hat GMD Daniele Squeo. Es inszeniert Hendrik Müller.
Die Bühne konstruiert Marc Weeger, Katharina Weissenborn entwirft die Kostüme.
Es singen und spielen: Rachel Nicholls (Die Feldmarschallin Fürstin Werdenberg), Derrick Ballard (Der Baron Ochs auf Lerchenau), Florence Losseau | Bethany Yeaman (Octavian), Johannes Fritsche (Herr von Faninal), Harpa Ósk Björnsdóttir (Sophie), Rebecca Blanz (Jungfer Marianne Leitmetzerin), Paul Kaufmann (Valzacchi), Slavica Božić (Annina), Eleazar Rodríguez (Ein Sänger), Arkadiusz Jakus (Ein Polizeikommissar), Seongbeom Gu (Ein Notar) u.v.a.
Es spielt die Pfalzharmonie Kaiserslautern; mit dem Chor, dem Kinderchor des Pfalztheaters und den Herren des Extrachores.

„Alte Meister“
Schauspiel nach dem Roman von Thomas Bernhard
(Bühnenfassung: Niels Sondermann und Victor Pohl)
Premiere am Freitag, 11. Dezember 2026, 20 Uhr, mpk

„Alte Meister“ ist der letzte Roman des 1989 verstorbenen Thomas Bernhard, dessen Sprache sich durch eine musikalische und außergewöhnlich rhythmische Komposition auszeichnet. Der Österreicher hat sich selbst als „Übertreibungskünstler“ bezeichnet. Seine Figuren ergehen sich meist in Hasstiraden und sind oft Parodien realer Persönlichkeiten. Regelmäßig sorgten Bernhards Stücke für Theaterskandale.
Die Hauptfigur Reger ist in seiner allumfassenden und zerstörerischen Kultur- und Gesellschaftskritik so skurril, dass der Roman immer wieder für die Bühne adaptiert wurde. Das Pfalztheater wird das Stück in den Ausstellungsräumen des Museums Pfalzgalerie Kaiserslautern mpk aufführen.
Unter der Regie und in der Ausstattung von Niels Sondermann spielen Henning Kohne und Jan Henning Kraus.

„Ich bin Dein Nachtgespenst!“
Ein frech-frivoler Hollaender-Abend von und mit Günther Fingerle
Premiere am Freitag, 18. Dezember 2026, 20 Uhr, Werkstattbühne

Friedrich Hollaender (1896-1976) zählt zu den größten und einflussreichsten Komponisten für Film, Chanson und Kabarett des frühen 20. Jahrhunderts.
Günther Fingerle hat sich für seinen neuen Abend hauptsächlich die frech-frivolen, nach heutigen Standards nicht immer „politisch-korrekten“ Schlager und Chansons herausgepickt, aber auch der melancholisch-gefühlvolle Hollaender kommt nicht zu kurz. Mit dabei sind u. a. sein „Tangogeiger“, „Die Kleptomanin“, „Ach, lege Deine Wange …“, „Lass mich einmal Deine Carmen sein“, „Johnny, wenn Du Geburtstag hast“, „Wenn ich mir was wünschen dürfte“, „Eine kleine Sehnsucht“, „Stroganoff“.
Sein Begleiter am Klavier ist Frank Kersting.

Weitere Veranstaltungen, Termine und Informationen finden Sie unter www.pfalztheater.de

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Quelle Text/Bild:
Pfalztheater Kaiserslautern
Willy-Brandt-Platz 4 + 5
67657 Kaiserslautern

www.pfalztheater.de

Kaiserslautern, 22.10.2026

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