Ergebnis der Kontrollwoche: Nur jeder 88ste ist am Handy

Westpfalz (ots)

Die jüngste ROADPOL-Aktion, bei der es um Ablenkung im Straßenverkehr ging, ist vorbei und sie zeigt: Die meisten fahrenden Verkehrsteilnehmenden haben ihre Augen auf der Straße. Mithilfe von zahlreichen Einsatzkräften und der sogenannten Monocam sind im Verlauf der vergangenen Woche insgesamt 13.645 Fahrzeuge kontrolliert worden. Unter dem Motto: „Focus on the road“ wurde verstärkt darauf geachtet, dass Verkehrsteilnehmende ihre Aufmerksamkeit während der Fahrt auf das Verkehrsgeschehen richten. Kontrolliert wurde im gesamten Zuständigkeitsbereich des Präsidiums: auf der Autobahn, in Landstuhl, Kusel, Kaiserslautern, Rockenhausen, Pirmasens, Zweibrücken, Waldfischbach, Dahn und in Lauterecken. Bei der eingesetzten Monocam handelt es sich um eine Kamera, die durch künstliche Intelligenz erkennt, ob ein Autofahrer, ein Radfahrer oder ein Rollerfahrer zum Beispiel das Handy nutzt, obwohl er auf den Verkehr konzentriert sein sollte. Ablenkungen können zu schweren Unfällen führen. Um auf diesen Aspekt aufmerksam zu machen, beteiligte sich das Polizeipräsidium Westpfalz an der ROADPOL-Kontrollwoche. Immer wieder finden diese Aktionswochen unter einem anderen Motto statt. Initiiert werden sie durch das europäische Verkehrspolizeinetzwerk. Das Ziel ist es, mehr Sicherheit auf den Straßen zu schaffen. Im Bereich Westpfalz fiel die Bilanz diesmal recht positiv aus: Von 13.645 Kontrollierten sind lediglich 155 beanstandet worden. Das entspricht einer Quote von 1,14 Prozent. Demnach ist lediglich jeder 88ste Verkehrsteilnehmende mit einem Mobiltelefon „erwischt“ worden. Abzüglich der Monocam-Ergebnisse sah die Quote allerdings etwas anders aus: Bei 572 Fahrzeugen und 77 Beanstandungen, war es fast jeder Siebte, der die Augen auf dem Smartphone, aber nicht auf der Straße hatte. |laa/cri

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Kaiserslautern, 12.10.2026