Oberbürgermeisterin Beate Kimmel und Bezirkstagsvorsitzender Hans-Ulrich Ihlenfeld wollen Zusammenarbeit von Stadt und Bezirksverband Pfalz weiter vertiefen
Kaiserslautern und der Bezirksverband Pfalz verbindet weit mehr als der gemeinsame Standort: In Kultur, Bildung, Wissenschaft und gesellschaftlicher Entwicklung gibt es zahlreiche Berührungspunkte und gemeinsame Aufgaben. Wie diese Zusammenarbeit künftig weiter gestärkt werden kann, stand im Mittelpunkt einer gemeinsamen Tour von Oberbürgermeisterin Beate Kimmel und Bezirkstagsvorsitzendem Hans-Ulrich Ihlenfeld durch die fünf Einrichtungen des Bezirksverbands Pfalz in Kaiserslautern.
An zwei Terminen besuchten Kimmel und Ihlenfeld das Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde (IPGV), das Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk), die Meisterschule für Handwerker (MHK), die Pfalzbibliothek sowie das Pfalztheater. Im Gespräch mit den Einrichtungsleitungen ging es dabei nicht nur um die jeweiligen Aufgaben und Angebote, sondern auch um gemeinsame Perspektiven, die sich für die kommenden Jahre ergeben.
„Der Bezirksverband Pfalz ist in seiner Form bundesweit einmalig und die Pfalz und insbesondere Kaiserslautern profitieren von ihm und seinen Einrichtungen. Meine persönliche Überzeugung ist es, dass wir als starke Partner uns gegenseitig nur noch stärker machen können“, so Oberbürgermeisterin Beate Kimmel.
Die Gespräche zeigten zugleich konkrete Ansatzpunkte für eine engere Zusammenarbeit. So wollen Stadt und Bezirksverband unter anderem bei der Weiterentwicklung von Orten und Angeboten stärker zusammendenken. Ein Beispiel ist der Vorplatz des mpk: Hier besteht der gemeinsame Wunsch, den Vorplatz des Museums mittelfristig stärker zu beleben und als Aufenthaltsort weiterzuentwickeln. Auch die Bedeutung der Meisterschule als Ausbildungsort für dringend benötigte Fachkräfte wurde deutlich. Bei den dort angesprochenen aktuellen Herausforderungen sagte Oberbürgermeisterin Beate Kimmel ihre Unterstützung zu. Im IPGV standen Angebote wie die digitale Migrationskartei, die für viele Pfälzerinnen und Pfälzer Einblicke in die Familiengeschichte bietet, im Mittelpunkt.
Beim zweiten Termin in Pfalzbibliothek und Pfalztheater kamen weitere Perspektiven hinzu. So weitet die Pfalzbibliothek ihr Angebot, auch in Hinsicht auf einen Umzug in die neuen Räumlichkeiten in der Fischerstraße, Stück für Stück aus. Neben einer Bibliothek der Dinge, kommen auch neue informative Veranstaltungsformate hinzu. Der Austausch mit der Stadtbibliothek und mit dem Theodor-Zink-Museum findet dabei kontinuierlich statt und soll gestärkt werden. Das Pfalztheater war und ist im Jubiläumsjahr 2026 besonders präsent in der Stadt. Auch hier möchten alle Beteiligten in den kommenden Jahren etablierte Formate weiterführen und weiterhin eng zusammenarbeiten.
„Durch die gemeinsamen Einrichtungsbesuche ist uns allen noch einmal klar geworden, wie eng verschränkt der Bezirksverband Pfalz und die Stadt Kaiserslautern sind – eine kulturelle Gemeinschaft, die in Kaiserslautern und darüber hinaus zusammenwirkt,“ sagte Bezirkstagsvorsitzender Hans-Ulrich Ihlenfeld.
Im abschließenden Austausch mit allen Einrichtungsleitungen wurden noch einmal gemeinsame Themen für die weitere Zusammenarbeit abgeleitet. Der mehrfach erwähnte Austausch zwischen städtischen Einrichtungen und Abteilungen und denen des Bezirksverbands Pfalz soll intensiviert werden. Alle Beteiligten bewerten es positiv, dass sich die Einrichtungen weiter für die Stadtgesellschaft öffnen, zum Beispiel mit den Pfalztheatertagen auf dem Schillerplatz oder dem Mitmachprojekt „Mein Viertel, meine Stadt, mein Block“ des mpk. Die Anwesenden möchten hier gemeinsam an konkreten Angeboten arbeiten, mögliche Kooperationen verstärken und vorhandene Angebote für Menschen in Kaiserslautern und der Pfalz sichtbarer machen.

Bild 1: Die Leitungen der Einrichtungen in Kaiserslautern zusammen mit der Oberbürgermeisterin Beate Kimmel und dem Bezirkstagsvorsitzenden Hans-Ulrich Ihlenfeld auf der Probebühne des Pfalztheaters. Zu sehen sind Dr. Sabine Klapp (IPGV), Daniel Böhm und Simone Grub (Pfalztheater), Claudia Germann (Pfalzbibliothek), Beate Kimmel, Hans-Ulrich Ihlenfeld, Steffen Egle (mpk) und Andreas Hammen (2. stv. Schulleiter MHK) (v.l.n.r.)

Bild 2: Oberbürgermeisterin Beate Kimmel und Bezirkstagsvorsitzender Hans-Ulrich Ihlenfeld betrachten mit Bibliotheksleitung Claudia Germann einen historischen Stich der Stadt Kaiserslautern.
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Quelle Text/Bild:
Bezirksverband Pfalz
Referat Öffentlichkeitsarbeit
Bismarckstraße 17
67655 Kaiserslautern
www.bv-pfalz.de
Kaiserslautern, 07.10.2026
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