Plakatserie sensibilisiert für nicht-offensichtliche Behinderungen

Motive mit städtischen Mitarbeitern im gesamten Stadtgebiet

Was auf den ersten Blick nicht zu erkennen ist, kann den Alltag eines Menschen dennoch entscheidend prägen: Mit einer neuen Plakatserie macht die städtische Schwerbehindertenvertretung auf nicht unmittelbar wahrnehmbare Behinderungen aufmerksam. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung mit einer solchen Beeinträchtigung werden auf den Bildern, die von Fotokünstler Thomas Brenner angefertigt wurden, auf kreative Weise in ihrem beruflichen Umfeld dargestellt. Ab Dienstag, 6. Oktober, sind die Motive eine Woche lang an 50 Wall-Plakatträgern an Bushaltestellen sowie zehn digitalen Infostelen im gesamten Stadtgebiet zu sehen.

Bereits seit einigen Wochen werden die Plakate im Foyer des Rathauses präsentiert. Die Motive verbinden dabei die persönlichen Geschichten der Porträtierten mit einem augenzwinkernden, zugleich zum Nachdenken anregenden Spruch. „Behinderungen sind längst nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Umso wichtiger ist es, hinzuschauen, zuzuhören und Menschen nicht vorschnell aufgrund dessen zu beurteilen, was wir wahrnehmen oder eben nicht wahrnehmen“, erklärt Oberbürgermeisterin Beate Kimmel. „Die Plakate schaffen auf sehr eindrückliche und zugleich sympathische Weise Aufmerksamkeit. Ich freue mich, dass wir die Ausstellung nun aus dem Rathaus hinaus in die Stadt tragen können.“

Die Idee für die Plakataktion entstand im Nachgang einer Ausstellung im Rathausfoyer im Dezember 2025, die von der Schwerbehindertenvertretung der Verwaltung initiiert wurde. Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen, der jedes Jahr am 3. Dezember begangen wird, wurden dort bereits die Porträts gezeigt. Für die nun präsentierte Plakatserie wurden die Motive neu gestaltet und mit neuen Texten versehen. Unterstützt wird die Aktion von der Firma Wall, die die insgesamt 60 Plakatflächen kostenlos zur Verfügung stellt.

BU: Fotokünstler Thomas Brenner und Wall-Vertriebsleiter Kevin Lorson zusammen mit Constanze Augustin und Heiko Elmenthaler von der städtischen Schwerbehindertenvertretung und Oberbürgermeisterin Beate Kimmel
Foto: Stadt Kaiserslautern

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Quelle Text/Bild:
Pressestelle der Stadtverwaltung Kaiserslautern
Willy-Brandt-Platz 1, 67657 Kaiserslautern
www.kaiserslautern.de

Kaiserslautern, 05.10.2026

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