Bereits zum dritten Mal ermöglicht die Förderung der Stadt Kaiserslautern in diesem Schuljahr das Projekt „KUFA“ an den Berufsbildenden Schulen (BBS) I und II. Die Abkürzung steht für „Kaiserslauterer Unterstützung beim Erwerb von Fachsprache bei Auszubildenden“. Ziel des Projekts ist es, junge Menschen in Ausbildung dabei zu unterstützen, sprachliche und insbesondere fachsprachliche Anforderungen im Berufsalltag und bei beruflichen Prüfungen sicher zu bewältigen.
Entwickelt wurde „KUFA“ vom Integrationsbeauftragten der Stadt Kaiserslautern gemeinsam mit dem städtischen Bildungsbüro. Lehramtsstudierende der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität (RPTU) mit dem Schwerpunkt Berufsschule vermitteln den Auszubildenden dabei wichtige sprachliche Grundlagen und erläutern Besonderheiten der deutschen Sprache. Im Mittelpunkt stehen insbesondere Fachbegriffe, Formulierungen und sprachliche Wendungen, die den jungen Menschen in ihrem beruflichen Alltag begegnen.
Der städtische Begleitausschuss, der die Förderung des Projekts bewilligt hat, sieht darin eine wichtige Unterstützung für junge Menschen mit Migrationshintergrund, die bereits eine Ausbildung absolvieren. Durch die gezielte Förderung der Fachsprache sollen sie dabei unterstützt werden, sprachliche Hürden im Ausbildungsalltag und bei den beruflichen Prüfungen erfolgreich zu bewältigen.
Wie gut das Angebot angenommen wird, zeigte ein Besuch von Sabine Michels vom städtischen Bildungsbüro gemeinsam mit Frank Simbgen, Schulleiter der BBS I, bei einem laufenden KUFA-Kurs. Die Teilnehmer, die eine Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker beziehungsweise Anlagenmechaniker absolvieren, nehmen im Anschluss an ihren regulären Schultag an zwei weiteren Unterrichtsstunden teil. „Das unterstützt uns sehr“, waren sich die Auszubildenden gegenüber ihren Gästen einig. Auch nach einem langen Schultag empfänden sie die zusätzlichen Stunden als gut investierte Zeit. Im Kurs gehe es gezielt um die deutsche Sprache und fachspezifische Begriffe. Besonders hilfreich sei die Möglichkeit, eigene Fragen zu stellen und sprachliche Unsicherheiten unmittelbar zu klären.
An der BBS II ist „KUFA“ im Ausbildungsbereich Pflege und Gesundheit angesiedelt. Dort sind die Tutorinnen und Tutoren unmittelbar in den Unterricht eingebunden und können die Auszubildenden direkt beim Verständnis von Fachinhalten und sprachlichen Zusammenhängen unterstützen.
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Quelle Text/Bild:
Pressestelle der Stadtverwaltung Kaiserslautern
Willy-Brandt-Platz 1, 67657 Kaiserslautern
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Kaiserslautern, 30.09.2026
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