Ein vermeintlicher Strom-Notdienst hat am Montagabend im Wohngebiet Bännjerrück einen Mann um einen vierstelligen Geldbetrag gebracht.
Nach einem Stromausfall hatte der 56-Jährige einen vermeintlichen Notdienst kontaktiert. Gegen 19 Uhr erschienen zwei Männer. Sie führten Arbeiten an der elektrischen Anlage durch. Für die Tätigkeit verlangten sie mehr als 1.000 Euro. Der 56-Jährige bezahlte den geforderten Betrag.
Nach Einschätzung eines später hinzugezogenen Elektro-Meisterbetriebs stellte sich heraus, dass die Arbeiten unfachmännisch und teilweise gefährlich ausgeführt waren. Die Polizei nahm die Ermittlungen wegen des Verdachts des Wuchers auf. Nach dem Strafgesetzbuch kann Wucher vorliegen, wenn jemand eine Zwangslage ausnutzt und dafür eine deutlich überhöhte Zahlung verlangt.
Die Polizei warnt vor unseriösen Handwerker- und Notdienstangeboten: Mit fragwürdigen Angeboten werben dubiose Dienstleister im Internet um Kunden. Im Nachhinein präsentieren sie dann eine überteuerte Rechnung. Können Kunden den Preis nicht zahlen, werden sie unter Druck gesetzt. Zögern Sie nicht, die Polizei zu rufen! Bitten Sie Ihre Nachbarn um Hilfe. Im Internet unter https://s.rlp.de/eIR3g finden Sie am Beispiel von Schlüsselnotdiensten hilfreiche Tipps der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Beispielsweise wird dazu geraten, ortsansässige Firmen zu bevorzugen und die Preise der Anbieter zu vergleichen. |erf
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Kaiserslautern, 06.08.2026













