Die Stadtratsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen begrüßt es sehr, dass der FCK sich für eine tolerante und vielfältige Gesellschaft einsetzt, zu sehen im jüngsten Posting des Vereins in den sozialen Medien. Unterstützung und Präsenz bei Veranstaltungen, wie dem „Kein Bock auf Nazis“- Festival in Kusel zu zeigen, ist für den Verein keine Neuerung, aber ein eindeutiges und wichtiges Zeichen für Zivilcourage und gegen Rassismus. Dieses Engagement muss auch in politisch aufgeladenen Zeiten aufrechterhalten werden. Kritik an dieser Haltung gegen Nationalsozialismus, u. a. aus dem Lager der CDU kommend, ist irritierend.
Sportvereine sind Verbindungs- und Treffpunkte unabhängig von sozialer Herkunft, Hautfarbe, Nationalität, Geschlecht oder sexueller Orientierung. Dafür steht auch der FCK ein und ist seit jeher bekannt für seinen politisch neutralen gesellschaftlichen Einsatz. „Verdächtigungen dem Verein gegenüber, sich irgendwie geartet linksextrem zu beteiligen oder das zu unterstützen, wie sie jetzt auch seitens des Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion geäußert wurde, macht uns fassungslos“, meint Lea Siegfried, Vorsitzender der Grünen Fraktion. „Die Satzung des FCK ist eindeutig: Hass und Hetze wird nicht geduldet. Wer sich gegen Nationalismus und Rassismus stellt, schützt unabhängig von Parteien unser Grundgesetz und die Menschen dahinter. Wir hoffen, dass das auch weiterhin das Ziel der CDU ist und manche Abgeordnete sich ihren Auftrag des Schutzes der Demokratie nochmal in Erinnerung rufen.“
Die Auslassung über eine vermeintliche Solidarisierung des Vereins mit linksextremen Zeichen ist überzogen und empörend. Antifaschismus, zu sehen in der 161 (AFA, Antifaschistische Aktion) ist eine historisch gewachsene Haltung gegen Faschismus und völkisches Denken. „In Zeiten von zunehmend rechtsextremem Gedankengut und Ausgrenzung bedarf es weiterhin Solidarität, Toleranz und einer
klaren Haltung“, betont Siegfried. „Der FCK vertritt diese Haltung schon seit seiner Gründung. Wir stehen hinter dem FCK und all jenen, die sich für eine Gesellschaft einsetzen, in der niemand aufgrund seiner Herkunft, Religion oder Orientierung ausgegrenzt wird.“
Quelle Text/Bild:
Stadtratsfraktion Die Grünen
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Kaiserslautern, 21.06.2026













