Für alle die beim sommerlichen Grillen nicht nur Wert auf Geschmack, sondern auch auf Klimaschutz legen, wird im Haus der Nachhaltigkeit einiges geboten: Heimische Grillkohle, handgefertigte Anzünder aus recycelten Materialien und vor allem schmackhaftes und umweltverträgliches Grillgut von Wild aus heimischen Wäldern.
Wildfleisch ist natürlich, nachhaltig und nährstoffreich
Reh, Wildschwein oder Hirsch – heimisches Wildfleisch stammt aus freier Natur, ist fettarm, proteinreich und frei von Antibiotika. Durch die Bejagung nach ökologischen Gesichtspunkten wird das Gleichgewicht im Wald erhalten. Ideal für alle, die sich bewusst und gesund ernähren möchten, ohne auf Genuss zu verzichten. Im Haus der Nachhaltigkeit ist ganzjährig alles für den Grill oder die leichte Sommerküche erhältlich – von der Wildbratwurst in mehreren Geschmacksrichtungen, bis hin zu Rehsteaks oder Burger-Patties.
Regionale Grillkohle
Wer umweltschonend grillen möchte, greift nach Grillkohle aus heimischer Produktion oder achtet auf entsprechende Herkunftssiegel. Herkömmliche Kohle stammt häufig aus illegaler Abholzung. Im Johanniskreuzer Infozentrum ist Grillkohle vom Kohlebrennerfest in Trippstadt erhältlich, welches das alte Handwerk der Köhlerei lebendig macht.
Grillanzünder clever & klimafreundlich
Sogar beim Anzünden des Grills gibt es naturverträgliche Alternativen: Grillanzünder aus recycelten Materialien wie Holzresten, Wachs und Stoffresten sind eine nachhaltige Alternative zu chemischen Produkten. Hergestellt in den Werkstätten der Heinrich-Kimmle-Stiftung sind die Grillanzünder nicht nur ökologisch, sondern auch sozial wertvoll. Handgefertigt komplettieren diese besonderen Anzünder das klimafreundliche Grillpaket.
Öffnungszeiten des Pfälzer Waldladens: Täglich außer Samstag von 10 – 17 Uhr. Weitere Informationen auf hdn.wald.rlp.de
Übrigens
„Bio-Wildfleisch“ von Wildschwein, Hirsch und Co. ist nur dann als solches gekennzeichnet, wenn es aus kontrollierter Haltung, also aus Gatter- und damit aus Nutztierhaltung stammt. Das ist bei Wildtieren aus heimischen Wäldern ja bekanntlich nicht der Fall. Fleisch was direkt aus der natürlichen Umgebung auf den Tisch kommt trägt also nicht die Bezeichnung „bio“ – aber naturnäher kann Fleisch nicht sein.
Weitere Informationen zu Wild und Wildfleisch finden Sie hier. Bezugsquellen in Ihrer Nähe finden sich auf der Internetseite www.wild-auf-wild.de oder beim örtlichen Forstamt.
Quelle Text/Bild:
Landesforsten Rheinland-Pfalz
FORSTAMT JOHANNISKREUZ
Haus der Nachhaltigkeit
Johanniskreuz 1a
67705 Trippstadt
www.hdn-pfalz.de
www.wald-rlp.de
Trippstadt, 27.06.2026












