Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes lässt, wie mitgeteilt, im Rahmen einer mehrjährigen, umfassenden Baumaßnahme im Zuge der A63 nacheinander die beiden Richtungsfahrbahnen Kaiserslautern und Mainz zwischen der Anschlussstelle (AS) Göllheim und dem Autobahndreieck (AD) Kaiserslautern auf einer Streckenlänge von insgesamt 36 Kilometern erneuern. Zudem werden im Streckenabschnitt die Großbrücken Talbrücke Langmeiler Senke, Alsenztalbrücke, Lohnsbachtalbrücke, Lanzenbachtalbrücke, Talbrücke Baalborner Wasser, Amseltalbrücke und die Eselsbachtalbrücke sowie weitere kleinere Brückenbauwerke instandgesetzt. Die Gesamtmaßnahme ist in fünf Bauabschnitte unterteilt und soll nach derzeitiger Planung voraussichtlich Anfang 2031 abgeschlossen sein.
Nachdem die Arbeiten im ersten Bauabschnitt Ende 2025 planmäßig abgeschlossen worden sind, wird die Baumaßnahme jetzt fortgesetzt. Im Rahmen des zweiten Bauabschnittes werden zwischen der AS Göllheim und der AS Sembach in der Zeit von Mitte April 2026 bis voraussichtlich März 2027 die Asphaltdeckschicht, die Asphaltbinderschicht sowie die obere Lage der Asphalttragschicht der Richtungsfahrbahn Kaiserslautern auf einer Länge von rund 9 Kilometern erneuert. Dabei werden an fünf Brückenbauwerken Erhaltungsarbeiten durchgeführt. Im Rahmen der Maßnahme wird ebenfalls die AS Winnweiler in Fahrtrichtung Kaiserslautern grundhaft erneuert.
Zu den geplanten Verkehrseinschränkungen
Vor Beginn der eigentlichen Bauarbeiten wird in der Zeit von Montag, 20. April 2026, bis voraussichtlich Mitte Juni 2026 die Baustellenverkehrsführung einschließlich der Herstellung von Nothaltebuchten im Seitenstreifen und im Mittelstreifen sowie von Mittelstreifenüberfahrten eingerichtet. Während dieser Arbeiten wird der Verkehr auf beiden Richtungsfahrbahnen mit einem verengt geführten Fahrstreifen am Baufeld vorbeigeführt. Nach Fertigstellung der Baustellenverkehrsführung wird der Verkehr für die Dauer der Arbeiten im zweiten Bauabschnitt Mitte Juni 2026 komplett auf die Richtungsfahrbahn Mainz umgelegt. Hier stehen den Verkehrsteilnehmenden ein verengt geführter Fahrstreifen in Fahrtrichtung Mainz und ein verengt geführter Fahrstreifen in Fahrtrichtung Kaiserslautern inklusive Nothaltebuchten zur Verfügung.
Die Sanierungsarbeiten auf der Richtungsfahrbahn Kaiserslautern beginnen nach Einrichtung der Baustellenverkehrsführung voraussichtlich am Montag, 15. Juni 2026, auf der gesamten Streckenlänge von rund 9 Kilometern. Dabei konzentrieren sich die Arbeiten zuerst auf die Sanierung eines circa 2,1 Kilometer langen Streckenabschnittes im Bereich der AS Winnweiler sowie auf die grundhafte Erneuerung der AS Winnweiler in Fahrtrichtung Kaiserslautern. Um die Arbeiten ausführen zu können, wird die AS Winnweiler in Fahrtrichtung Kaiserslautern voraussichtlich bis Mitte August 2026 komplett gesperrt.
Eine örtliche Umleitung ist ausgeschildert und leitet den abfahrenden Verkehr in Fahrtrichtung Kaiserslautern bereits ab der AS Göllheim im nachgeordneten Netz über die B47 und die L401 (Dreisen, Standenbühl, Langmeil) bis zur B48 nach Winnweiler. Die Umleitung für den auffahrenden Verkehr aus dem nachgeordneten Netz in Fahrtrichtung Kaiserslautern erfolgt ab der AS Winnweiler über die B48 und die L393 bis zur AS Sembach zur Auffahrt auf die A63.
Der circa 2,1 Kilometer lange Streckenabschnitt im Bereich der AS Winnweiler, der jetzt als Erstes saniert wird, sowie die AS Winnweiler stehen den Verkehrsteilnehmenden bei planmäßigem Verlauf Mitte August 2026 wieder wie gewohnt zur Verfügung. Anschließend wird der verbleibende Streckenabschnitt auf einer Länge von rund 7 Kilometern saniert, und die hier befindlichen Brückenbauwerke werden instandgesetzt.
Über den Fortschritt der Arbeiten im zweiten Bauabschnitt werden wir wie gewohnt im Rahmen unserer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit informieren. Umfassende Informationen zur Baumaßnahme finden Sie auch auf unserer eigens eingerichteten Projektwebseite.
Die Niederlassung West investiert bis zum Jahr 2031 rund 43,8 Millionen Euro in die Gesamtmaßnahme. Davon entfallen allein rund 5 Millionen Euro auf die Einrichtung der Baustellenverkehrsführung. Die Kosten trägt der Bund.
Die Autobahn GmbH bittet die Verkehrsteilnehmenden um eine vorsichtige Fahrweise im Baustellenbereich sowie um Verständnis für die aufgrund der notwendigen Arbeiten unvermeidbaren Verkehrsbeeinträchtigungen.
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Quelle Text/Bild:
Die Autobahn GmbH des Bundes
Rechtsform GmbH
Sitz Heidestraße 15
10557 Berlin
Die Autobahn GmbH des Bundes I Niederlassung West
www.autobahn.de/west
Berlin, 13.04.2026













