Rund 200 Besucherinnen und Besucher erlebten am Samstagabend, 21. März, in der Sporthalle Mehlingen eine eindrucksvolle und ausverkaufte Theateraufführung der Produktion „Zwei Frauen falten sich – bewegt Altern“. Die Gleichstellungsstelle des Landkreises Kaiserslautern hatte gemeinsam mit der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands in Mehlingen (kfd Mehlingen) und den Landfrauen Mehlingen das Stück des Chawwerusch Theaters anlässlich des Internationalen Frauentages auf die Bühne gebracht.
Begrüßt wurden die zahlreichen Gäste – darunter auch der Erste Kreisbeigeordnete Jan Schneider, die Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn Silke Brunck sowie die Mehlinger Ortsbürgermeisterin Kristina Zick – von der Gleichstellungsbeauftragten Dorothee Müller, die die gesellschaftliche Relevanz des Themas verdeutlichte. Gabriele Heinz (kfd Mehlingen) betonte, dass das äußere Erscheinungsbild von Frauen nach wie vor stärker bewertet werde als das von Männern. Emmi Dietz (Vorsitzende Landfrauen Mehlingen) hob hervor, dass der Theaterabend einen offenen Umgang mit dem Älterwerden fördern wolle.
Die Inszenierung „Zwei Frauen falten sich“, bei der Liam Clancy für Choreografie und Regie verantwortlich zeichnete, verband Schauspiel, Musik und Performance-Tanz und bezog Interviews mit verschiedenen Frauen mit ein. In der rund 90-minütigen Aufführung setzten sich die Darstellerinnen Miriam Grimm und Monika Kleebauer auf vielfältige Weise mit dem Altern auseinander. Mit Humor und Tiefgang schlüpften sie in unterschiedliche Rollen und beleuchteten Aspekte wie körperliche Veränderungen, gesellschaftliche Erwartungen, Altersdiskriminierung und Einsamkeit. Auch Fragen von Machtverhältnissen im Berufsleben, dem Druck, möglichst lange jung zu bleiben, sowie die positiven Seiten des Älterwerdens – etwa Gelassenheit und neu gewonnene Freiheiten – wurden thematisiert. Vermeintliche Tabus wie die Wechseljahre, Sexualität im Alter oder die Auseinandersetzung mit dem Sterben fanden dabei ebenso ihren Platz.
Die Veranstalterinnen zeigten sich mit der großen Resonanz sehr zufrieden. Die Aufführung habe eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig es sei, das Älterwerden offen und vielfältig zu betrachten.
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Kaiserslautern, 23.03.2026
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