Bildungsminister Sven Teuber: Bessere Bildungschancen, weniger Gewalt / 12 Millionen Euro für rund 380 Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter

„Bessere Bildungschancen und deutlich weniger Gewaltdelikte – das bewirkt Schulsozialarbeit nachweislich, wie die Universität Passau gerade erst gezeigt hat. Deshalb bauen wir die Schulsozialarbeit aus: 12 Millionen Euro geben wir als Land in diesem Jahr, damit die Kommunen vor Ort Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter an jede Schule bringen können. 2021 waren es noch 8,8 Millionen – das zeigt, dass die Schulsozialarbeit uns enorm wichtig ist. Dabei gilt: Es gibt dort mehr Unterstützung, wo die Herausforderungen größer sind. Denn wir stehen für gleiche Bildungschancen, echte Bildungsgerechtigkeit und das Aufstiegsversprechen an alle Kinder“, so Bildungsminister Sven Teuber.
Rund 380 Stellen für Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter unterstützt das Land damit, der ganz überwiegende Teil wurde nun von den Kommunen beantragt und bewilligt. Das Verfahren dafür hat das Land in diesem Jahr vereinfacht: „Einfache, einheitliche Förderregeln und weniger Bürokratie – so kommt die Förderung noch schneller in den Schulen, bei den Schülerinnen und Schülern und Familien an“, sagte der Minister. „Genau so müssen wir weiter machen, um Schule zu einem gesunden Lern- und Lebensort für alle zu machen: Schülerinnen und Schülern Anlaufstellen in ihrem Alltag geben, an die sie sich auch bei Problemen außerhalb des Unterrichts wenden können, und Lehrkräften Zeit geben, sich auf die pädagogische Arbeit zu konzentrieren. Einfach, schnell, unkompliziert – aber absolut wirksam.“
Eine Übersicht über die Förderungen in jeder Region finden Sie untenstehend.

Weitere Informationen zur neuen Richtlinie für Schulsozialarbeit finden Sie unter https://bm.rlp.de/service/pressemitteilungen/detail/12-millionen-euro-fuer-starke-teams-in-schulen-bildungsminister-sven-teuber-mehr-schulsozialarbeit-bringt-gezielte-schnelle-unterstuetzung-in-schulen-statt-verwaltungsaufwand-in-bueros.



Quelle Text/Bild:
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Mainz, 30.01.2026