Sonntag, 1. Februar 2026, 11 Uhr, Werkstattbühne
Klavierquartette zweier künstlerisch wie menschlich eng verbundener Komponisten stehen auf dem Programm des zweiten Kammerkonzerts der Saison:
Schumanns Klavierquartett Es-Dur op. 47, das 1842 unmittelbar nach dem so genannten »Liederjahr« des Komponisten entstand, lässt in seinen großen Melodiebögen noch Anklänge an die Vokalmusik erkennen, wobei Schumann die Sätze jedoch thematisch eng miteinander verwebt und in der intimen Besetzung der vier Instrumente eine nahezu orchestrale Wirkung erzielt.
Auch Brahms‘ drittes Klavierquartett wirkt äußerst sinfonisch. Ebenso wie bei seiner ersten Sinfonie rang der Komponist Jahrzehnte um die Vollendung des Werks. Begründet lag dies einerseits sicherlich in der komplexen musikalischen Anlage des Quartetts, andererseits aber zweifellos auch in den persönlichen Lebensumständen des Komponisten, bezeichnete dieser das Quartett doch ausdrücklich als Spiegel seiner unerfüllten Liebe zu Clara Schumann.
Robert Schumann: Klavierquartett Es-Dur op. 47
Johannes Brahms: Klavierquartett Nr. 3 c-Moll op. 60
Mitwirkende:
Sumin Lee, Violine (a. G.)
Sunmi Hwang, Viola
Zherar Yuzengidzhyan, Violoncello
Atsuko Kinoshita, Klavier (a. G.)
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Quelle Text/Bild:
Pfalztheater Kaiserslautern
Willy-Brandt-Platz 4 + 5
67657 Kaiserslautern
www.pfalztheater.de
Kaiserslautern, 21.01.2026
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