Einen mutmaßlichen Fall von sogenanntem „Love-Scamming“ hat eine Frau aus dem Stadtgebiet am Montag bei der Kriminalpolizei angezeigt. Wie die 67-Jährige berichtete, hatte sie sich in den zurückliegenden Wochen über Internet mit einem angeblichen amerikanischen Ingenieur Nachrichten geschrieben. Weil der Mann im Verlauf der Online-Unterhaltung angab, für besondere Umstände Geld zu benötigen, übermittelte die Frau ihm mehrere tausend Euro. Als nun aber eine weitere Geldforderung eintraf – mit der Begründung, er befinde sich wegen eines Unfalls mit seinem Projekt in einem finanziellen Notstand, wurde die 67-Jährige stutzig.
Sie entschloss sich, die Polizei um Rat zu fragen und zeigte den Beamten den Chatverlauf. Die Polizisten rieten ihr dazu, keine weiteren Zahlungen vorzunehmen und den Kontakt zu blockieren, da es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um einen Betrüger handelt. Ein Ermittlungsverfahren wegen Betrugsverdachts ist eingeleitet.
Unsere Empfehlung: Wenn Internet-Bekanntschaften anfangen, um Geld zu bitten, sollten Sie misstrauisch werden. Auch wenn Ihre Hilfsbereitschaft groß ist: Leisten Sie keine vorschnellen Zahlungen an Menschen, die Sie nicht kennen und deren „Geschichten“ Sie nicht prüfen können. Weitere Informationen und Tipps zum Thema „Scamming“ finden Sie auf der Internetseite www.polizei-beratung.de unter https://s.rlp.de/TjPh0 |cri
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Kaiserslautern, 20.01.2026










