Rheinland-Pfalz treibt die Digitalisierung der Verwaltung gemeinsam mit den Kommunen weiter voran. Bei der dritten landesweiten OZG-Veranstaltung in Kaiserslautern kamen rund 130 Vertreterinnen und Vertreter aus Ministerien, Landesbehörden, Kommunen und weiteren Partnerorganisationen zusammen, um den aktuellen Stand der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) zu beleuchten und die nächsten Schritte zu beraten.
„Mit dem OZG-Modell Rheinland-Pfalz haben wir die Verwaltungsdigitalisierung in den vergangenen Jahren deutlich beschleunigt. Jetzt gilt es, dieses Tempo beizubehalten und die begonnenen Vorhaben konsequent weiterzuführen. Unser Ziel ist es, dass die digitalen Angebote und Services im Jahr 2027 noch stärker in der Fläche ankommen und von Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen selbstverständlich genutzt werden können“, sagte Staatssekretär Dr. Fedor Rose.
Einen Schwerpunkt der Veranstaltung bildet die Frage, wie digitale Verwaltungsleistungen stärker in die tatsächliche Nutzung in der Fläche gebracht werden können. OZG-Landeskoordinator Daniel Hoffmann gab dazu einen Überblick über den Umsetzungsstand in Rheinland-Pfalz und zentrale Instrumente der weiteren Umsetzung. Themen sind unter anderem das OZG-Dashboard, die priorisierten Fokusleistungen, die EfA-Nachnutzung, die Fertigungsstrecke Rheinland-Pfalz, das Beteiligungsportal sowie die Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung im Rahmen des Programms zur Flächendeckung digitaler Verwaltungsleistungen.
Staatssekretär Dr. Fedor Rose betonte die Bedeutung einer konsequenten Ende-zu-Ende-Digitalisierung und ging auf zentrale Vorhaben der Föderalen Modernisierungsagenda, die künftige OZG-Förderung sowie den Deutschland-Stack und die europäische digitale Brieftasche EUDI-Wallet ein. Wie die EUDI-Wallet künftig für digitale Verwaltungsleistungen genutzt werden kann, erläuterte Nico Stumpf vom Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung in einem Fachvortrag zur staatlichen Wallet „d-you“. „Die Verwaltungsdigitalisierung gelingt nur gemeinsam mit unseren Kommunen. Entscheidend ist, dass wir digitale Leistungen nicht nur bereitstellen, sondern sie so gestalten, dass sie im Alltag der Bürgerinnen und Bürger sowie der Unternehmen tatsächlich ankommen und einen spürbaren Mehrwert schaffen“, so Rose.
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Mainz, 26.10.2026
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