Abschlussmeldung zur gemeinsamen Übung von Polizei, Feuerwehr und Katastrophenschutz

Landstuhl: (ots)

Mit dem Ziel, die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen zu trainieren, hat die Polizeiinspektion Landstuhl am Samstag, 17. Oktober, gemeinsam mit der Feuerwehr, dem Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises, dem Rettungsdienst sowie weiteren Hilfsorganisationen eine Übung durchgeführt. Geübt wurden dabei insbesondere die organisationsübergreifende Koordination der Arbeitsabläufe und die Kommunikationsketten zwischen den unterschiedlichen Einheiten.

Für die mehrstündige Übung, die an und in einem Schulgebäude in der Vorderen Fröhnstraße stattfand, wurde als Szenario zunächst ein Brand im Gebäude simuliert. Dieser entpuppte sich nach dem Eintreffen der Feuerwehr als „Bedrohungslage“, so dass die Polizei hinzugezogen wurde. Für die polizeilichen Einsatzkräfte war dann die Hauptaufgabe, den „Täter“ ausfindig und handlungsunfähig zu machen. Weil die Übung so geplant war, dass es bei dem „Einsatz“ auch zu mehreren „Verletzten“ kommt, rückte anschließend der Rettungsdienst an, um die entsprechend präparierten Statisten zu „versorgen“. Ebenso kam das Team der Psychosozialen Notfallversorgung hinzu und kümmerte sich um die Betreuung von weiteren „Betroffenen“. Aufgrund der fiktiven Gefahrenlage waren der Einsatzort und die angrenzenden Straßen für den Verkehr gesperrt.

Die Übung diente der Vorbereitung auf mögliche gemeinsame Einsätze in der Zukunft. Beteiligt waren insgesamt mehrere hundert Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Landstuhl, der Freiwilligen Feuerwehren Landstuhl, Hauptstuhl, Kindsbach und Ramstein, des Brand- und Katastrophenschutzes mit dem Rettungsdienst des Landkreises Kaiserslautern, der PuMA-Landeseinheit (Presse- und Medienarbeit) des Standortes Kaiserslautern, ebenso wie der Schnelleinsatzgruppen Sanitätsdienst, Betreuung und Verpflegung sowie Psychosoziale Notfallversorgung Stadt & Landkreis Kaiserslautern. Unterstützt wurde die Übung zudem durch Studierende der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz, die als Statisten eingesetzt wurden. Darüber hinaus nahmen Übungsbeobachter aus den Reihen der Polizei Rheinland-Pfalz, des Katastrophenschutzes, der Stadt und Verbandsgemeinde sowie der Schule teil und konnten sich als „Außenstehende“ einen eigenen Eindruck verschaffen. Die gewonnen Eindrücke werden nun in die Nachbereitung dieser Übung sowie die Vorbereitung künftiger Übungen und Einsätze einfließen, um die Zusammenarbeit weiter zu optimieren.

Ein großes Dankeschön geht an alle Einsatzkräfte, die an der Übung beteiligt waren und – jeder in seinem Aufgabenbereich – „mittrainiert“ haben. Ein weiterer Dank geht an die Schulleitung sowie die Kreisverwaltung, die als Schulträger die Räumlichkeiten für dieses gemeinsame Training zur Verfügung gestellt haben. |cri

—
#kaiserslautern #kaiserslauterngermany #Lautern #nachrichtenkl #polizeikl #pfalz

Bildquelle bei Beispielbildern: https://www.polizei-beratung.de/presse/pressebilder/

Quelle Text/Bild:
Polizeipräsidium Westpfalz
Logenstraße 5
67655 Kaiserslautern

www.polizei.rlp.de

Kaiserslautern, 17.10.2026