Kita „Rappelkiste Minis“ bekommt eigene Leitung

Einrichtung mit Konzept der Spiel- und Lernstube „Rappelkiste“ ist nun eigenständig

Die städtische Kindertagesstätte „Rappelkiste Minis“ hat nun eine eigene Leitung: Nina Simon, zuvor stellvertretende Leiterin, hat diese zum 01. September 2026 übernommen. Damit löst sich die Kita nun von der Spiel- und Lernstube „Rappelkiste“ in der Slevogtstraße, deren Leiter Werner Butz bislang auch die Kita betreut hat. Beigeordnete Anja Pfeiffer begrüßte die neue Leiterin offiziell in ihrem neuen Amt: „Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Freude bei dieser wichtigen Aufgabe. Ich bin mir sicher, dass Sie mit Ihrem wertschätzenden Ansatz auch zukünftige Herausforderungen der Kita mit Bravour meistern werden.“ Die Kita-Kinder untermalten die kleine Feier vor Ort musikalisch mit dem eigens gedichteten „Rappelkiste Minis“-Lied.

Ihren Ursprung hat die Kita „Rappelkiste Minis“ in einer Projektgruppe, die von der Spiel- und Lernstube „Rappelkiste“ ins Leben gerufen worden war. Daraus entwickelte sich eine Kita-Gruppe und da zudem ein Bedarf an Kita-Plätzen bestand, öffnete die Kita „Rappelkiste Minis“ im Mai 2021 ihre Türen in der Julius-Küchler-Straße. Werner Butz, der als Leiter der Spiel- und Lernstube „Rappelkiste“ auch die Kita-Leitung übernahm, baute die neue Einrichtung gemeinsam mit Nina Simon, die zuvor auch in der Spiel- und Lernstube tätig war, auf.

Die Spiel- und Lernstube begleitete den Aufbau und die Entwicklung der Kita, bis diese nun seit August 2026 auf eigenen Beinen stehen kann. Trotzdem wird die Zusammenarbeit fortgeführt. „Mit der Entkopplung von der Spiel- und Lernstube ‚Rappelkiste‘ und einer eigenen Kita-Leitung möchten wir für noch mehr Qualität sorgen und eine intensivere Betreuung der Einrichtung erreichen“, erklärt Jugenddezernentin Anja Pfeiffer. Dabei sei das Konzept der Spiel- und Lernstube, jedem Menschen mit individueller Wertschätzung, Respekt und auf Augenhöhe zu begegnen, weiterhin tief in der pädagogischen Arbeit der Kita „Rappelkiste Minis“ verwurzelt. „Die Beziehungsarbeit zu jedem einzelnen Kind und seiner Familie nimmt einen hohen Stellenwert ein“, erklärt Jugenddezernentin Anja Pfeiffer. So arbeitet die Kita auch gemeinwesenorientiert. Das geschulte Team unterstützt, berät und begleitet die Eltern aus dem Wohngebiet. Es besteht eine enge Vernetzung mit der Spiel- und Lernstube „Rappelkiste“, der Kita-Sozialarbeit, der Grundschule Schillerschule, weiteren Institutionen in dem Wohngebiet und anderen städtischen Kindertagesstätten.

Bevor die Kita im Jahr 2021 in das Gebäude einziehen konnte, das zuvor bereits die Kita „Mini Max“ beherbergt hatte, musste dieses jedoch ertüchtigt werden. Der Bau AG, die Eigentümerin des Gebäudes ist, ist das mit großem Engagement sehr gut gelungen. Derzeit werden in der Kita „Rappelkiste Minis“ bis zu 55 Kinder im Alter von zwei Jahren bis zum Schuleintritt in drei Gruppen betreut. Bei Bedarf ist es möglich, die Kapazität zu erhöhen. Jede Gruppe kann einen Zwischenraum mit Bau- und Puppenecke als zusätzliche Spielmöglichkeit nutzen. Es gibt einen großen Turnraum, einen Bewegungsraum mit großen Softbausteinen und Bällchenbad sowie ein großzügiges, kürzlich neu gestaltetes Außengelände mit Rutschbahn, Schaukel, Klettergerüst und Sandspielbereichen. Auch ein eigener Bolzplatz gehört dazu. Die verschiedenen Spielbereiche orientieren sich an den Bedürfnissen der Kinder. Täglich werden ein vollwertiges Mittagessen und ein bunt gemischter Obstkorb angeboten.

Weitere Informationen
Die städtische Spiel- und Lernstube „Rappelkiste“ in der Slevogtstraße wurde 1984 als Außenstelle des Jugendamtes gegründet und hat sich seither zu einer festen Größe in dem mit Kindern sehr dicht besiedeltem Wohngebiet entwickelt. Im Laufe der Jahre wurde die Einrichtung kontinuierlich erweitert und konzeptionell weiterentwickelt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf einer qualitativ hochwertigen pädagogischen Arbeit sowie einer starken sozialraumorientierten Ausrichtung. Die „Rappelkiste“ ist nicht nur Bildungs- und Betreuungsort, sondern auch ein wichtiger sozialer Treffpunkt im Quartier.

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Quelle Text/Bild:
Pressestelle der Stadtverwaltung Kaiserslautern
Willy-Brandt-Platz 1, 67657 Kaiserslautern
www.kaiserslautern.de

Kaiserslautern, 16.10.2026

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