Einführungskurs zur Herstellung von Wild-Bratwürsten mit Metzgermeister Simon Funck.
Am Freitag, den 20. November um 16:00 Uhr, lädt das Haus der Nachhaltigkeit in Johanniskreuz zu einem besonderen Workshop ein: Hier kann das gesamte Verfahren, wie aus einem Pfälzer Wildschwein Bratwürste hergestellt werden, live miterlebt werden! Dabei sind Zubereitung und Verkostung inbegriffen.
Gemeinsam mit Metzgermeister Simon Funck führt der erste Gang des Wildwurst-Kurses in die Wildkammer: Hier wartet das zuvor geschossene Wildschwein auf die weitere Verarbeitung. Die verschiedenen Teile müssen „entbeint“ werden, also die Knochen entfernt werden. Unter der Anleitung von Funck lernen die Teilnehmenden, welches Fleisch man am besten für das Endprodukt auswählt, wie man es zuschneidet und vorbereitet und bei welchen Rezepten man welche Gewürze braucht. Im Haus werden dann die Teile „gewolft“, gewürzt und schließlich in Wurstdärme gefüllt. Doch damit nicht genug: Jetzt wird verkostet! Beim Essen kann dann mit dem Hauensteiner Fleischexperten gefachsimpelt werden.
Die Teilnehmenden können bei jedem Schritt mit anpacken. Schließlich werden sie auch einige der leckeren Wildbratwürste mit nach Hause nehmen und dort die Eigenleistung vorführen. Chapeau!
Der Teilnehmerkreis ist auf zehn Personen beschränkt. Vorkenntnisse sind keine erforderlich. Alle für den Arbeitsprozess notwendigen Werkzeuge und Geräte werden gestellt. Der Kurs beginnt um 16 Uhr, dauert vier bis fünf Stunden und kostet 100 € pro Person. Tickets für die Veranstaltung finden Sie auf der Internetseite des Hauses der Nachhaltigkeit.
Zusätzlich zu der Übersicht auf der einschlägigen Internetseite des Hauses der Nachhaltigkeit können sich Interessenten*innen unter www.wild-aus-der-region.de und www.wild-auf-wild.de über Wildverkaufsstellen informieren. „Bio-Wildfleisch“ aus heimischen Wälder gibt es übrigens nicht. Als „bio“ darf Fleisch von Wildschweinen und Co. nur dann gekennzeichnet werden, wenn es aus Gatter- und damit aus Nutztierhaltung stammt. Beim Wildschwein kommt überdies nur Fleisch in den Verkauf, das auf Trichinen untersucht ist und dessen Strahlenbelastung unterhalb des gesetzlichen Schwellenwertes liegt.
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Quelle Text/Bild:
Landesforsten Rheinland-Pfalz
FORSTAMT JOHANNISKREUZ
Haus der Nachhaltigkeit
Johanniskreuz 1a
67705 Trippstadt
www.hdn-pfalz.de
www.wald-rlp.de
Trippstadt, 14.10.2026












