Pfalztheater-Vorschau November 2026

„Der Räuber Hotzenplotz“
Familienstück von Otfried Preußler (ab 6 Jahren)

Premiere am Sonntag, 15. November 2026, 16 Uhr, Großes Haus
Als der fiese Räuber Hotzenplotz die nigelnagelneue Kaffeemühle der Großmutter klaut, ist für Kasperl und Seppel sofort klar: Der muss geschnappt werden! Aber auf den Wachtmeister Dimpfelmoser kann man sich nicht verlassen. Mit einer selbstgebauten Falle und viel Mut ziehen Kasperl und Seppel selbst los. Fast sieht es so aus, als wäre der Fall in Nullkommanichts gelöst. Doch ihr Plan geht gehörig schief – statt den Räuber zu fangen, landen sie mitten in einem Abenteuer, das sie so schnell nicht vergessen werden …
In der Inszenierung von Eva Lemaire unter der Mitarbeit von Alexander Schreuder spielen Helena Vogel, Dennis Bodenbinder, Stefan Migge, Richard Kipp und Lucas Buchmeier.
Das Bühnenbild entwirft Thomas Dörfler, die Kostüme kreiert Fleur Ummels.
Die Musik stammt von Moritz Kleffmann.

„Prima Facie“
Schauspiel von Suzie Miller

Premiere am Donnerstag, 19. November 2026, 20 Uhr,
Landgericht Kaiserslautern
Kreuzverhöre sind für die brillante Strafverteidigerin Tessa Ensler Adrenalinkicks pur. Sie liebt es, ihre Fragen hochkonzentriert und in rasendem Tempo abzufeuern, Zeug:innen raffiniert unter Druck zu setzen und so Lücken und Widersprüche in der Anklage aufzudecken. Für sie zählt die juristische Wahrheit. Ihr Spezialgebiet: die Verteidigung von Männern, die sexueller Übergriffe angeklagt sind. Einen nach dem anderen boxt sie raus – ihre Freispruchsrate ist beachtlich. Aus einem Milieu ohne Privilegien hat sie sich an eine Eliteuni und dann in eine Topkanzlei hochgearbeitet. Sie glaubt an das Gesetz und hält die Unschuldsvermutung für das Fundament einer zivilisierten Gesellschaft.
Dieser Glaube wird erschüttert, als sie von ihrem Kollegen Julian vergewaltigt wird. Sie entscheidet sich dafür, Anzeige zu erstatten, obwohl ihr klar ist, dass die Anscheins- oder Prima-facie-Beweise nicht für sie sprechen …
Das preisgekrönte Monologstück der australisch-britischen Autorin und Juristin Suzie Miller wurde 2019 in Sydney uraufgeführt. Seitdem erobert es die Bühnen der Welt und wird auch in juristischen Kreisen intensiv diskutiert. Wir zeigen es im Landgericht Kaiserslautern in der Regie von Petra Jenni, die in der Pfalzgalerie bereits das Stück „Rot“ mit großem Erfolg inszeniert hat.
Es spielt Josephine Raschke. Die Kostüme entwirft Katharina Andes

„Unfinished Chapels“ (UA)
Tanzabend von Lea Ved

Premiere am Freitag, 20. November 2026, 20 Uhr, Werkstattbühne
Die amerikanische Choreographin Lea Ved schöpft aus dem poetischen Geheimnis des Menschseins. Zu ihrem Tanzabend „Unfinished Chapels“ inspirierten sie ihre Erfahrungen beim Besuch der Kapellen des Klosters Batalha in Portugal, die aus dem 15. Jahrhundert stammen und verlassen unter freiem Himmel liegen. Lea Ved entwickelt den Tanzabend unter dem Eindruck der unvollendeten, majestätischen Bauwerke, in denen Mystik und Schönheit mit der Resonanz dessen verschmelzen, was roh, offen und spürbar lebendig ist. Sowohl die Persönlichkeiten und Bewegungen der Tänzerinnen und Tänzer als auch die Gestaltung des Bühnenbilds werden dabei zum Rahmen eines neu interpretierten Raums, in dem wir auf das Verletzliche, Lebendige und Wesentliche des Menschseins treffen.
Die Kostüme entwirft Job Gijsbrechts. Die Musik komponiert Brendan Faegre –
mit dem Tanzensemble des Pfalztheaters Kaiserslautern.

Weitere Veranstaltungen und Termine finden Sie auf www.pfalztheater.de

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Quelle Text/Bild:
Pfalztheater Kaiserslautern
Willy-Brandt-Platz 4 + 5
67657 Kaiserslautern

www.pfalztheater.de

Kaiserslautern, 08.10.2026

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