Die ROADPOL-Sicherheitstage (Safety-Days) finden seit 2020 zu ganz unterschiedlichen Themen statt. Ziel des Netzwerkes, das aus europäischen Verkehrspolizeien besteht, ist es, die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle zu senken – und zwar auf null. Um das zu schaffen, gibt es jedes Jahr spezielle Kampagnen und Aktionswochen. Vom 16. bis 22. September standen die Fußgängerinnen und Fußgänger als eine der besonders gefährdeten Gruppen im Straßenverkehr bei den sogenannten „Safety Days“ im Fokus. So auch im Polizeipräsidium Westpfalz: Die Beamten suchten die Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern, um sie zu sensibilisieren. Dabei sprachen die Polizisten Fußgänger proaktiv an. Besonderes Augenmerk lag auf denjenigen, die durch ein Mobiltelefon, Kopfhörer oder andere Gegenstände sichtlich abgelenkt und unachtsam Straßen überquerten. Sie wurden auf die Gefahr des kreuzenden Personen- und Linienverkehrs aufmerksam gemacht. Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Westpfalz waren während der Aktionstage 84 Einsatzkräfte an 21 Kontrollstellen unterwegs. Sie überprüften beispielsweise Schulwege in Winnweiler, Schönenberg-Kübelberg oder auch Wolfstein, Fußgängerüberwege in Kaiserslautern, Kusel und Pirmasens sowie Radfahrende in Fußgängerzonen. Zu den „Gefahrenquellen“ im Straßenverkehr zählen mittlerweile auch E-Scooter, die sich leise, aber schnell nähern können. Hier kann jede Ablenkung zu einem Unfall führen. Aber auch die Rollerfahrer sind gefährdet: In Rheinland-Pfalz sind 2025 nach Informationen des Innenministers, Achim Schwickert, insgesamt 834 Verkehrsunfälle mit Elektrokleinstfahrzeugen registriert worden. Hierbei sind 69 Menschen schwer verletzt worden und es kam zu einem Todesfall. Zudem gab es 81 Unfälle mit E-Scootern aufgrund von Drogen- und Alkoholkonsum der Fahrer. „Es ist wichtig, die Menschen durch verkehrserzieherische Gespräche zu sensibilisieren. Mit der Zunahme von E-Scootern und anderen Kleinstfahrzeugen ist ein anderer Blickwinkel für die Verkehrssicherheit aller Beteiligten entscheidend. Grundsätzlich gilt der respektvolle Umgang miteinander als zentrale Basis“, betont Polizeipressesprecher Bernhard Christian Erfort. |laa
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Polizeipräsidium Westpfalz
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Kaiserslautern, 23.09.2026










