Beinahe wäre eine Frau aus dem Stadtgebiet am Wochenende Opfer von Telefonbetrügern geworden. Dank eines Familienangehörigen konnte die Seniorin gerade noch rechtzeitig die sprichwörtliche Reißleine ziehen und einen finanziellen Schaden verhindern.
Wie die 73-Jährige später bei der Polizei zu Protokoll gab, hatte sie am Samstagvormittag ihren Computer gestartet und auf dem Bildschirm eine „Warnmeldung“ erhalten, die angeblich von der Firma Microsoft stammte. Sie rief daraufhin die angezeigte Telefonnummer an und erhielt von der vermeintlichen Support-Mitarbeiterin das Angebot, ihr bei den PC-Problemen per Fernwartung zu helfen. Die 73-Jährige gewährte der Unbekannten den Fernzugriff, so dass sich die Frau auf den Rechner der Seniorin aufschalten konnte.
Zum Glück kam der Neffe der Dame während des Telefonats seiner Tante hinzu und erkannte die betrügerische Masche. Sofort wurden alle Aktivitäten gestoppt und die Sperrung der Kreditkarte, deren Prüfnummer die Seniorin bereits der Frau am Telefon mitgeteilt hatte, veranlasst. – Nur so konnte eine unberechtigte Abbuchung verhindert werden.
Die Kripo ermittelt wegen versuchten Computerbetrugs und warnt noch einmal eindringlich vor dieser Masche. Wenn auch Sie auf Ihrem Computer eine solche „Warnmeldung“ erhalten und aufgefordert werden, eine angezeigte Telefonnummer anzurufen, bleiben Sie unbedingt vorsichtig! Spätestens, wenn jemand den Fernzugriff auf Ihren PC haben möchte und nach Ihren Bankverbindungen, Kreditkartendaten oder Passwörtern zu Online-Konten fragt, sollten alle Alarmleuchten blinken.
Informationen und Tipps zu diesem Thema finden Sie auf den Internetseiten der Polizei-Beratung unter https://s.rlp.de/m073v |cri
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Kaiserslautern, 21.09.2026













